Piko-Sommerfest am 20. Juni: Eigenes Foto auf Gartenbahnwagen

Am Samstag, 20. Juni, feiert der Modellbahnhersteller Piko den 9. „Tag der Offenen Tür“ am Stammsitz in Sonneberg.

Seit 1999, als zum 50-jährigen Piko-Jubiläum zum ersten „Tag der Offenen Tür“ eingeladen wurde, ist diese im zweijährigen Turnus stattfindende Veranstaltung ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender, zu dem sich jeweils mehr als2015_05_Piko_DSC4047_re 10.000 Freunde der Marke einfinden. Wie Piko bei der Pressekonferenz am heutigen Freitag (12.6.) bekannt gab, haben sich für den 20. Juni bereits über 4.000 Gäste aus ganz Deutschland und den angrenzenden Nachbarländern angemeldet, auch aus den USA und Brasilien.

Erstmals bietet Piko den Besuchern an, einen H0- oder Gartenbahnwagen mit einem Foto von sich sowie einem Textbaustein individuell bedrucken zu lassen und damit ganz persönliche Unikate und Erinnerungsstücke an diesen Tag mit nach Hause zu nehmen. An einer Demoanlage können sich die Besucher auch über das neue digitale Piko „SmartControl“-System informieren und dabei mehr über die digitale Zukunft der Modellbahnsteuerung erfahren.

Von 9 bis 17 Uhr bietet sich den Besuchern die Möglichkeit direkt mitzuerleben, wie Piko Modellbahnen und Gebäudemodelle entstehen. Das Programm umfasst unter anderem:

  • Firmenbesichtigung bei laufender Produktion
  • Sonderverkauf von Piko Produkten, Raritäten und Souvenirs
  • Tombola mit Preisen im Gesamtwert von über 40.000 Euro
  • Limitierte und exklusive Sonderwagen für die Spurgröße H0 und G
  • Malaktion für Kinder, die ihren eigenen Modellbahnwagen gestalten möchten.

Umsatzsteigerungen besonders auf Exportmärkten

Im Vorfeld der Veranstaltung berichete Piko-Chef Dr. René F. Wilfer auch über die Geschäftsentwicklung des laufenden Jahres. Nach den ersten 5 Monaten liege Piko mit einem Plus von 6% über den Umsätzen des entsprechenden Vorjahreszeitraumes und damit auf dem angepeilten Wachstumsniveau. Besonders erfolgreich entwickelte sich der Exportbereich mit einem Plus von 18% über Vorjahresniveau.

Die Gründe für diese positive Umsatzentwicklung in den Auslandsmärkten sind laut Aussage von Dr. Wilfer recht vielschichtig. So verlief der Start der Firma T2M als neuer Piko-Importeur für Frankreich, Belgien und Luxemburg sehr erfolgreich und auch die direkte Betreuung der österreichischen Kunden, einschließlich der Belieferung ab dem Piko-Zentrallager in Sonneberg, sei vom dortigen Markt sehr positiv aufgenommen worden. Auch die eigene Vertriebsorganisation in den USA könne ebenfalls über eine positive Geschäftsentwicklung berichten. Der niedrige Kurs des Euro gegenüber dem Dollar trage hier sicher unterstützend bei, hieß es.

Regner-Lok wird Modell des Jahres

Modell des Jahres wurde die Achensee-Zahnradlok von Regner

Modell des Jahres wurde die Achensee-Zahnradlok von Regner

Den Titel „Modell des Jahres“, der alljährlich von den Lesern der Zeitschrift Eisenbahn Magazin vergeben wird, hat in der Kategorie der Fahrzeuge der Spur 2/2m die Achensee-Zahnradlok der Firma Regner aus Aurach errungen. Das Echtdampfmodell erhielt 22,7 Prozent der Leserstimmen und konnte sich damit vor den Reko-Reisezugwagen der Sonneberger Firma Piko behaupten, für die 20,1 Prozent der Wähler votiert hatten. Auf dem dritten Platz (16,5 Prozent) landete das rhätische Krokodil von Kiss, die Ge 6/6 I als Messing-Metallmodell. Recht erfolgreich konnte sich auch der niederländische Modellbauer Lammert Boermann behaupten, seine veredelte Harz-Mallet 99 5901 / 5902 wurde von 13,1 Prozent der Leser mit einer Stimme bedacht.

Eine Echtdampf-Zahnradlok der Achenseebahn in voller Aktion auf einer steilen 45-mm-Zahnradstrecke  zeigt der Gartenbahn Profi in seiner nächsten Ausgabe 2/15. Tobias Mey hat seine Modul-Zahnradbahn erweitert und lässt die Dampflok nun über ein tolles Steinbogenviadukt fahren.

RhB-Gartenbahnmodelle: ESU startet mit der Marke Pullman

Der Modellbahnhersteller ESU tritt in den Gartenbahnmarkt ein. Am Freitag Abend hob das Unternehmen die eigentlich bis Montag, 26. Januar geltende Sperrfrist auf, nachdem sich in öffentlichen Diskussionen die Hinweise verdichteten, dass das in Neu-Ulm beheimatete Unternehmen nun auch in den Gartenbahnmarkt einsteigt. ESU stellt nämlich nicht nur Digital-Komponenten her, sondern bietet seit einiger Zeit in der Nenngröße H0 digital aufgerüstete Lokomotiven aus eigener Produktion an.

Dennoch wird man den Namen ESU am Gartenbahnmarkt nicht finden, denn die neuen Modelle, die zur am kommenden Mittwoch beginnenden Spielwarenmesse vorgestellt werden, tragen den Namen Pullman. Diesen hat sich ESU für sein Fahrzeugsortiment schützen lassen.

Die neuen Fahrzeuge (siehe auch Download-Link am Schluss) sind brandneu, haben aber eine Geschichte: Sie waren ursprüngliche Projekte der Firma Kiss Modellbahnen, die sich zwischenzeitlich von der Herstellung der Kunststoffmodelle in der Nenngröße IIm verabschiedet hat und in diesem Bereich nur noch auf Metallmodelle setzt. Konkret geht es um RhB-Fahrzeuge, die nun von ESU unter dem Label Pullman auf den Markt kommen werden.

Ursprünglich, so Informationen des Gartenbahn Profi, war der Start der Pullman-Modelle bereits für das vergangene Frühjahr geplant gewesen, doch wurde die Präsentation der neuen Produktlinie im Interesse der Weiterentwicklung und Perfektionierung hinausgeschoben. Nun fühlt man sich marktreif und wird die 40er Bernina-Triebwagen der Rhätischen Bahn in mehreren Ausführungen präsentieren. Außerdem kommt in Kürze schon ein ebenfalls noch von Kiss vorkonstruierter Schotterwagen der RhB auf den Markt.

Kiss Modellbahnen hatte die Bernina-Triebwagen bereits 2009 angekündigt, aber selbst nie auf den Markt gebracht. Damals zitierte der Gartenbahn Profi die Ankündigung von Kiss in der Ausgabe 3/2009 so: „Zweites (angekündigtes) RhB-Fahrzeug ist der Triebwagen ABe 4/4 II 41-46, der ebenfalls in Mischbauweise entstehen wird. Es handelt sich um die Version mit kürzerem Wagenkasten. Das Vorbildfahrzeug ist auf der Berninabahn im Einsatz. Kiss bietet vier verschiedene Designausführungen zur Auswahl an: den Ablieferungszustand, die 80er Jahre, die 90er Jahre und die aktuelle Version.“ Just diese Triebwagen hat nun ESU endlich zur Reife gebracht.

Hier nun die Pressemitteilung von ESU im Wortlaut, wie sie ursprünglich erst für den 26.1. freigegeben war,

G-Spur-Modelle von Pullman: Pullman-G-Spur-Fahrzeuge sind getreue Abbildungen Ihrer Originale, die sich dennoch problemlos auf der (Garten-)Bahn einsetzen lassen. Daher spendieren wir den Drehgestellen kugelgelagerte Achsen und Motoren mit großzügig dimensionierten Stromabnehmern. Das Gehäuse und die Anbauteile sind aus robustem, UV-beständigen Kunststoffmaterial gefertigt, damit der Modellbahner auch im rauen Anlagenbetrieb lange Freude an seinen schönen Modellen hat.

Pullman-Loks sind mit einem LokSound XL-Decoder von ESU ausgestattet, der sowohl für perfekte Fahreigenschaften und tollen Sound sorgt als auch vorbildgerechte Lichteffekte (wie Innenraumbeleuchtung, Führerstandbeleuchtung, Rangierbeleuchtung und viele mehr) und servogesteuerte Dachstromabnehmer ermöglicht. So ausgestattet lassen sich Pullman-Loks mit allen Digitalzentralen zuverlässig steuern und dank eingebautem „PowerPack“-Energiespeicher auch im Garten ruckfrei bewegen.

Pullman-Fahrzeuge werden von einem erfahrenen Team in Deutschland entwickelt und in Europa gefertigt. Das Team profitiert dabei von den Erfahrungen der Firma Kiss-Modellbahnen aus Viernheim: Ausgewählte, bei Kiss früher unter „Top Line“ angebotene Modelle in Kunststoff-Metall Verbundbauweise werden künftig vom Pullman-Team sinnvoll weiterentwickelt. In den kommenden Jahren möchten wir Sie aber auch mit komplett neu konstruierten Fahrzeugen überraschen.

Neuland für ESU betreten wir beim Vertrieb unserer Pullman-Modelle: Da vielen Fachhändlern schlicht der Platz für Fahrzeuge großer Spuren fehlt, werden Pullman-Modelle sowohl über den Fachhandel als auch direkt vertrieben.

Soweit die Pressemitteilung von ESU. Der Gartenbahn Profi wird von der am Mittwoch beginnenden Spielwarenmesse in diesem Blog über die neuen Pullman-Modelle berichten.

Einen Prospektauszug von Pullman können Sie hier downloaden, er enthält Detailbeschreibungen der Modelle, die in vier verschiedenen Ausführungen voll digitalisiert für je 1395 € (UVP) angeboten werden. Damit liegt das ESU-Modell exakt auf dem Preisniveau, das Kiss 2009 als Vorbestellpreis für das digitale Modelle benannt hatte.

 

Neue Gartenbahn-Marke startet

Am 28. Januar öffnet in Nürnberg die Spielwarenmesse in Pforten. Für die Modellbahner der Baugröße G hatte sie in den letzten Jahren zunehmend an Attraktivität verloren, denn die Neuheiten der großen Hersteller LGB und Piko sind bereits bekannt, Bachmann setzt seine Trends stets im Sommer auf dem heimischen Markt (kündigte daher für Nürnberg nichts Neues in der Baugröße G an), und kleinere Hersteller sind kaum noch auf der Messe in der Frankenmetropole vertreten. Doch in diesem Jahr gibt es eine große Überraschung: Eine neue Marke für Gartenbahner. Heute informierte das Unternehmen die Fachpresse erstmals über seine Pläne, setzte in seiner Vorabinformation aber zugleich eine Sperrfrist bis zum 26. Januar, die wir als seriöse Redaktion selbstverständlich beachten.

Dem Anspruch des Herstellers, der hinter der neuen Marke steht, folgend, dürfte die neue Produktlinie auf hochwertige, aber zugleich praxistaugliche IIm-Modelle ausgerichtet sein. Auf die ersten fertigen Mustermodelle ist die Redaktion des Gartenbahn Profi schon sehr gespannt. Mehr zu diesem Thema veröffentlichen wir mit Hintergründinformationen in diesem Blog ab 26. Januar, außerdem während der Spielwarenmesse ab 28. Januar und natürlich in der GBP-Ausgabe 2/2015.

Piko: Inland ist Wachstumsmotor

Piko-Chef Dr. René F. Wilfer bei der Pressekonferenz mit der bereits serienreifen Ausführung der Dampflok Baureihe 24, dem legendären Steppenpferd

Piko-Chef Dr. René F. Wilfer bei der Pressekonferenz mit der bereits serienreifen Ausführung der Dampflok Baureihe 24, dem legendären Steppenpferd. Die BR 24 ist die diesjährige Hauptneuheit in der Baugröße G. Bild: Piko

Die Geschäftsleitung des Sonneberger Modellbahnherstellers Piko berichtete am heutigen Dienstag (13.1.) über die Umsatzentwicklung des abgelaufenen Jahres und stellte zugleich das umfangreiche Neuheiten-Programm für das Jahr 2015 vor. Danach konnte Piko im 22. Jahr seines Bestehens seine Position als drittgrößter Modellbahnhersteller in Kontinental-Europa weiter ausbauen und festigen. In Deutschland, mit einem Umsatzanteil von 70% am Gesamtumsatz des Unternehmens der größte Markt für Piko, lag der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr bei + 3% und damit genau auf dem geplanten Niveau. Besonders erfolgreich habe sich erneut der Umsatz im deutschen Fachhandel entwickelt, hier lag der Zuwachs bei über + 6% gegenüber dem Vorjahr. Im Export lag der Umsatz in 2014 auf Vorjahresniveau und damit leicht unter dem geplanten Umsatz. Sehr erfolgreich habe sich  hingegen das Geschäft in den USA und China (mit einer eigenen Vertriebsorganisation in San Diego (USA) und DongGuan (China)) entwickelt, aber auch in Polen, Österreich, der Schweiz und Tschechien lagen die Umsätze über den Vorjahreszahlen.

Um im Export den Gesamtumsatz weiter anzukurbeln hat man sich bei Piko entschlossen den Vertrieb in Österreich jetzt mit eigenem Außendienst von Sonneberg aus abzuwickeln. Mit der Firma T2M in Faulquemont/Frankreich habe man außerdem für Frankreich, Belgien und Luxemburg einen renommierten neuen Importeur gewinnen können. Man erhofft sich in Sonneberg, dass dies den Umsatz in diesen Ländern deutlich nach vorne bringen werde.

Grundlage für Umsatzsteigerungen im angelaufenen Geschäftsjahr ist natürlich das umfangreiche Neuheitenpaket, über das seit Anfang des Jahres auf der Piko-Homepage („www.piko.de“) und in den bereits beim Handel ausliegenden aktuellen 2015-er Katalogen informiert wird. In der Baugröße G bringt Piko, nach dem 2013 vorgestellten Bubikopf BR 64 nicht ganz überraschend, mit der Dampflok BR 24 sicher das erwartete Highlight für die regelspurigen Gartenbahner in den Handel. Überraschend aber ist, dass man auf die Schlepptenderlok nicht bis zum Herbst warten muss, sondern die Neuheit zum Beginn der Saision ausgeliefert wird. Auch andere wichtige Neuheiten wird Piko in den beiden ersten Quartalen des Jahres ausliefern.

Eine weitere Formneuheit in der Baugröße G ist die Diesellok V20, die kleine zweiachsige Schwester“ der erst vor kurzem debütierten V36 (siehe GBP 1/2015). Ein weiteres Highlight ist der Steuerwagen Wittenberg. Diese komplette Formneuheit ist eine ideale Ergänzung für die bereits im Piko-Sortiment befindlichen Nahverkehrswagen „und stand deshalb ganz oben auf den Wunschlisten der Gartenbahner“, berichtete Piko-Chef Dr. Wilfer auf der Pressekonferenz. Mit einem Hochbord- und Bauzugwagen erscheinen im Jahresverlauf außerdem zwei komplette Güterwagen Formneuheiten für den amerikanischen Markt.

Auf der Nürnberger Spielwarenmesse wird Piko in allen seinen vier angebotenen Baugrößen insgesamt rund 300 Neuheiten vorstellen, darunter mit dem Piko Smart Control-System auch ein innovatives Digitalsystem, welches die Vorteile der Smartphone-Technologie mit den Bedürfnissen der Modellbahner verbinde.

Leichtere Ersatzteilsuche für LGB-Loks

Märklin verbessert den Ersatzteil-Service für LGB-Produkte durch eine neue Suchfunktion auf der LGB-Homepage. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte ist es ab sofort auf der Homepage im Bereich „Service“ möglich, auch für „alte“ LGB-Lokomotiven (also vor der Übernahme 2007 durch Märklin) nach Ersatzteilen zu suchen. Dazu muss lediglich die Artikelnummer der LGB-Lok in das Suchfeld eingegeben werden (siehe unten abgebildetes Beispiel zur Lok #27430).

Als Suchergebnis werden alle vergleichbaren Lokomotiven angezeigt, die Märklin seit 2007 mindestens einmal produziert hat. Von diesen Loks aus der Märklin-Ära können dann die Ersatzteilblätter aufgerufen und die Ersatzteile bestellt werden – bei Märklin direkt, oder beim LGB-Fachhandel, was bei Kleinteilen oft günstiger kommt. Damit seien rund 65% der noch offenen 212 Artikel erfasst, teile Märklin mit. Die noch fehlenden Artikelnummern werden immer dann ergänzt, wenn eine Lok aus Nürnberger Lehmann-Zeiten zum ersten Mal seit 2007 wieder neu produziert wird.

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Nicht erfasst sind Lokomotiven, die noch eine vierstellige Artikelnummer tragen, das heißt solche Modelle, die älter als 20 bis 25 Jahre sind. Für diese existieren bei Märklin keine verlässlichen Daten mehr, hieß es aus Göppingen.

Am 7. Juni: Flohmarkt bei Noch

Wer das Pfingstwochenende für eine Fahrt ins Allgäu nutzen möchte hat auch eine gute Gelegenheit, am Pfingstsamstag, 7. Juni 2014, den Flohmarkt beim Zubehöranbieter Noch in Wangen im Allgäu zu besuchen.

2014_04_NOCH-Flohmarkt_2-1Nach vielen Jahren veranstaltet die Firma Noch wieder einen Flohmarkt, auf dem zahlreiche Auslaufartikel, Restposten und Schnäppchen aus dem Modell-Landschaftsbau-Sortiment verschiedener Maßstäbe angeboten werden. Der Flohmarkt findet von 9 bis 16 Uhr auf dem Firmengelände in der Lindauer Straße 49 in 88239 Wangen im Allgäu statt.

Angeboten werden u. a. Gleismaterial, Gebäudebausätze, fertige Gebäude, Figuren, Modellfahrzeuge, Bäume, Messedioramen und Zweite-Wahl-Fertiggelände. Alle Angebote sind nur begrenzt verfügbar, und nur solange der Vorrat reicht.An diesem Tag finden keine Betriebsführungen statt, aber die Noch-Modellbau-Welt hat an diesem Tag länger geöffnet. Den Anfahrtsplan, den Parkplan und alle Infos zum Flohmarkt findet man im Internet auf der Seite www.noch.de.

Samstag, 10. Mai: Dampftag bei DMR Reppingen

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Ein Klassiker: 99 6001 von Reppingen

Die Freunde von Echtdampfmodellen lädt Ralph Reppingen am Samstag, 10. Mai 2014,  zu einem Tag der offenen Tür ein. Es bestehen Fahrmöglichkeiten für 45 Millimeter Schmalspurbahnen sowie für Spur 1-Fahrzeuge auf dem Außengelände. Außerdem findet ein Gebrauchtverkauf diverser Lokomotiven und Wagen sowie Zubehör statt. Erhältlich sind ferner Gussteile von Wilgro, außerdem stellen mehrere Kleinserienhersteller aus der Region ihr Angebot vor. Für Essen und Trinken ist gesorgt. Ort: Dampfmodellbau Reppingen, Gewerbepark 34 in D-52388 Nörvenich, ab 10 Uhr, Ende offen. Weitere Infos unter www.reppingen.de

Auf der Intermodellbau: Handmuster der „Pfiffi“ gestohlen

Gestohlen: Pfiffi-Handarbeitsmodell der 99 6101

Gestohlen: Pfiffi-Handarbeitsmodell der 99 6101

Das auf der Intermodellbau in Dortmund ausgestellte Handmuster der „Pfiffi“ 99 6101 von Train Line Gartenbahnen ist spurlos verschwunden und wurde allem Anschein nach gestohlen. Die noch unbekannte Diebe haben am Freitag Abend nach 18.30 Uhr den geselligen MOBA-Abend dazu genutzt, sich unbemerkt in der Halle 4 aufzuhalten und das ausgestellte Handarbeitsmodell zu stehlen. Die Lokomotive wurde bereits mehrfach auf Messen ausgestellt, sie stellt keine Vorserie von Train Line dar, sondern wird als handgearbeitetes Unikat für die laufende Konstruktion des Serienmodells und den dreidimensionalen Abgleich der Proportionen herangezogen. Geschäftsführer Meik Schröder von Train Line Gartenbahnen äußerte sich daher auch tief betroffen über diesen dreisten Diebstahl: „Natürlich wird das Handmuster noch konstruktiv benötigt und wir bitten um Ihre Hilfe. Wer das Modell sieht, findet oder gar zurück bringen kann erhält als herzlichen Dank ein voll ausgestattetes Serienmodell der Pfiffi, einschließlich mit digitaler Soundausstattung (WLAN oder DCC).“

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Die matt-schwarze raue Oberfläche ist ein markantes Merkmal der gestohlenen Musterlok.

Der Gartenbahn Profi hatte bereits im vergangenen August die Gelegenheit, das Unikat im eigenen Fotostudio ablichten zu können. Aus der Fotoserie veröffentlichen wir hier drei dieser Fotos. Das besondere an der Handarbeitslok ist die Gestaltung der Oberfläche, die matt strukturiert ist und einen sehr rußigen Betriebseindruck hinterlässt. Diese Oberfläche kann ohne eine nachträgliche Alterung serienmäßig nicht hergestellt werden, auch unterscheidet sich das Kunststoffmodell wegen der Oberfläche deutlich von den früheren Messingmodellen der Firma Kiss. Insofern dürfte die Train Line Musterlok, wenn Sie denn irgendwo angeboten wird, sehr leicht auffallen – auch, wenn man sie später auf einer Anlage entdecken sollte.

Hinweise nimmt die Firma Train Line Gartenbahnen, aber auch die Polizei entgegen.

Handmusterlok 99 6101

Handmusterlok 99 6101

 

 

Vollmer hört Mitte 2014 auf

Der in den letzten Jahren schon geschrumpfte Markt an Gebäudemodellen der Baugröße G wird möglicherweise um ein Markensortiment ärmer: Die in Stuttgart-Zuffenhausen beheimatete Firma Vollmer kündigte an, zu Mitte des Jahres 2014 die Werkstore in der Porschestraße 25 zu schließen und den Geschäftsbetrieb ganz einzustellen. Das 1946 gegründete Unternehmen werde zwar noch einmal auf der Spielwarenmesse 2014 in Nürnberg auftreten, doch hat dies nur noch eine kurzfristige Bedeutung.

Wie Vollmer-Geschäftsführerin Susanne Vollmer gegenüber der Eisenbahn-Pressevereinigung Ferpress erklärte, habe auch Vollmer als kleiner mittelständischer Zubehöranbieter unter der allgemeinen Entwicklung zu leiden. „Wir sind in diesem Zusammenhang nach reiflicher Überlegung zum Fazit gekommen, dass es besser ist, rechtzeitig und geordnet aufzuhören und nicht länger auf eine ungewisse Zukunft des Unternehmens zu bauen,“ führte Susanne Vollmer aus.

Die Firma Vollmer führte über die Jahre hinweg auch ihr G-Gebäudeprogramm weiter, das so bekannte Modelle wie den stattlichen Bahnhof „Neuffen“ umfasst, obwohl in diesem Sortimentsbereich seit 2003 keine Neuheiten mehr vorgestellt wurden – mit einer Ausnahme: 2012 kündigte der Zubehörhersteller zur Spielwarenmesse die Stille-Nacht-Kapelle auch in der Baugröße G an, die dann knapp ein Jahr später auch in den Handel kam (Baubericht siehe Gartenbahn Profi 3/2013).

Ob das Vollmer G-Programm von einem anderen Unternehmen weitergeführt wird, davon ist angesichts der Flaute auf dem Gebäudesektor kaum auszugehen. Für den Groß- und Gartenbahner kann es daher nur einen Tipp geben: sich jetzt rechtzeitig noch nach Vollmer G-Gebäudebausätzen umzusehen, bevor es sie nicht mehr gibt. Die traditionelle Fabrikationsstätte in Zuffenhausen in direkter Nähe zu einem namhaften Sportwagenhersteller dürfte dagegen sicher Interessenten finden.

Vollmer ist in der Branche für seine eher solide, zurückhaltende Unternehmenspolitik bekannt, die sich stets den Marktverhältnissen angepasst hat. Insofern kommt die Nachricht von der Schließung nun überraschend, zumal erst am 23. Dezember im SWR-Fernsehen ein Beitrag über das Traditionsunternehmen gesendet wurde, Titel: „Miniwelten – ein Familienbetrieb für den Modellbau“. Der Beitrag ist noch kurze Zeit über die SWR-Mediathek abrufbar (zum Beitrag).