LOK LGB: In Leipzig zu haben

LOK LGB. HD-Bildband mit über 500 LGB-Lokomotiven von 1968 bis heute – demnächst im Vertrieb des GARTENBAHN  Profi.

Bildband LOK LGB

Der große Bildband „LOK LGB“ der Autoren Aldo Farneti und Paolo Zanin hat den Weg von der Druckerei in Mailand zu uns gefunden – eine Teillieferung des vom GARTENBAHN PROFI vertriebenen Buches ist heute in Leipzig eingetroffen und steht damit rechtzeitig zur Messe „Modell Hobby Spiel“ zur Verfügung. GBP-Chefredakteur Hans-Joachim Gilbert wird das Buch an allen vier Messetagen um 14.40 Uhr im Rahmen der Neuheitenschau am Modellbahnsofa Gleis 27 vorstellen, zu finden in Halle 3, G14/H09. Den Messestand des GARTENBAHN PROFI auf der Modellbahnmesse finden Sie ebenfalls in Halle 3, Standnummer K12. Dort können Sie auch die Einkaufsgutscheine unseres Verlags einlösen, die auf der Webseite der Messe Leipzig angeboten werden.

Erwerben können Sie nicht nur das druckfrische LOK-Buch (soweit der Messe-Vorrat reicht), auch die KuPLIX-Kupplung haben wir im Messegepäck – und einen kleinen Vorrat an HSB-Werbewagen. Außerdem können Sie Baumuster unserer Teilesätze in Augenschein nehmen, wie den HSB-Fahrradwagen und den Aussichtswagen „Wernesgrüner“. Der Aussichtswagen ist mit kurzen Lieferzeiten erhältlich, den HSB-Fahrradwagen liefern wir in der dann 6. Fertigungsserie ab Anfang Dezember 2013 wieder aus. Zu sehen gibt es am Messestand auch Triebwagenmodelle von Steffen Otto. Seine Gartenbahnanlage haben wir in der Ausgabe 2/2011 vorgestellt, darauf sind auch einige der kleinen zweiachsigen Triebwagen zu sehen.Wir freuen uns, Sie in Leipzig am Stand K12 in Halle 3 begrüßen zu dürfen!

Den Versand des Buches „LOK LGB“ bereiten wir nach der Messe in Leipzig vor, den Beginn der Auslieferung haben wir für den 10./11. Oktober vorgesehen.

 

Piko: Neuer G-Gleisradius R7

Piko erweitert sein Gleisprogramm um einen neuen Radius: Wie schon zur Spielwarenmesse 2013 angekündigt, ergänzt der zusätzliche Radius R7 das Angebot an 45-mm-Gleismaterial für G-Modell- und Gartenbahnen. Vor allem die Nachfrage des amerikanischen Marktes hatte Piko nach eigenen Angaben bewogen, die 2007 vorgestellte Grundgeometrie nach oben hin zu erweitern. Im Laufe des Oktober sollen nun mit einem Weichenpaar R7 und vorgebogenen Gleiselementen die entprechenden R7-Gleisteile in den Handel kommen.

Piko R7-Weiche

Mit den Oktober-Neuheiten bringt Piko den G-Radius R7 (1565 mm) auf den Markt , hier die R7-Linksweiche mit 7,5°-Ergänzung

Die Radien-Bezeichnung mag für LGB-Kunden allerdings verwirrend sein, denn bis auf den Radius R1 entsprechen sich die Radien von LGB und Piko nicht. Der ergänzende neue Piko-Radius R7 beträgt ca. 1565 Milllimeter und liegt somit zwischen den LGB-Radien R3 (ca. 1198 mm) und LGB R5 (ca. 2318 mm). Die festen Piko-Gleisbögen sind als 15° und 7,5°-Elemente erhältlich. Den Weichen mit geradem Stammgleis von 600 mm Länge liegt je ein 7,5°-Bogenelement  bei, das bei Bedarf angesteckt werden kann, um einen 22,5° Abzweig zu bilden.

Ausgeliefert werden die Weichen mit Handantrieb, zur Nachrüstung passen die üblichen Elektroantriebe. Die neuen Weichen werden übrigens jetzt ab Werk mit Edelstahlschrauben und nicht mehr mit verzinkten Stahlschrauben ausgerüstet, kündigte Piko vor kurzem auf Nachfrage des Gartenbahn Profi an (siehe Heft 5/13, Neuheiten, Vorgestellt + ausgeliefert). Auch die Schrauben der anderen Weichen werden in diesem Herbst auf das neue Material umgestellt. Die Preisempfehlung für die Piko R7-Weiche liegt bei 89 €.

Fotowettbewerb: Danke für die rege Beteiligung

Damit hatten wir dann doch nicht im Traum gerechnet: Über 150 Bildeinsendungen erreichten uns zum zweiten Fotowettbewerb des Gartenbahn Profi – per Post wie überwiegend per E-Mail. Vor zehn Jahren, beim allerersten Wettbewerb, trafen 42 Briefpostsendungen in der Redaktion ein – digitale Fotografie war damals noch längst nicht so verbreitet wie heute.

Die rege Beteiligung ist erstens Anlass, uns bei allen Einsendern fürs Mitmachen zu bedanken. So mancher Fotograf ließ uns wissen, wie schwer die Auswahl gewesen sei. Uns wird das nicht leichter fallen – und aus diesem Grund werden wir nicht, wie ursprünglich vorgesehen, schon in der Ausgabe 6/13 die Gewinner präsentieren, sondern erst eine Ausgabe später – in Heft 1/14. Zweitens: Auch reicht wegen unserer kurzfristigen Teilnahme an der Leipziger Modell-Hobby-Spiel (vom 3.-6. Oktober) die Zeit nicht mehr aus, um die Sitzung der Jury gewissenhaft vorzubereiten. Wir hoffen, die Teilnehmer haben dafür Verständnis. Drittens: In den Ausgaben 1/14 und 2/14 wird es jedenfalls zwei schöne Bilderbogen zu sehen geben, dafür haben die Einsender schon vorgesorgt. Vielen Dank fürs Mitmachen!

Mehr Dampf im Südharz…

…das fordert die Nordhäuser Landrätin Birgit Keller. „Wir brauchen nicht mehr Züge in Nordhausen, sondern mehr Dampf“, wird die Landrätin in der regionalen Presse zitiert. Birgit Keller hatte schon im Frühjahr mit der Androhung, aus dem Zweckverband der HSB auszusteigen, für Wirbel gesorgt – weil sie den im Bundesland Thüringen gelegenen Landkreis Nordhausen benachteiligt sieht gegenüber der Region Wernigerode in Sachsen-Anhalt.

Zwischen Eisfelder Talmühle und Nordhausen sind vorwiegend Triebwagen unterwegs, das Verhältnis Diesel:Dampf steht 14:2. Im Thüringer Streckennetz sollte daher eine Mallet-Lokomotive mehr eingesetzt werden, damit Nordhausen nicht nur Ziel eines abendlichen Dampfzuges bleibe, so Birgit Keller. Touristen sei es derzeit kaum möglich, von Quedlinburg durchs Selketal nach Nordhausen und zurück an einem Tag zu kommen. Das dünne Dampfzugangebot schlägt sich in den Fahrgastzahlen nieder: Von den rund 1,2 Millionen Fahrgästen, die 2012 mit der HSB fuhren, benutzten nur rund 219 000 Personen die Züge im Thüringer Streckennetz, wozu der südliche Teil der Harzquerbahn gehört.

Die HSB feierten jüngst die Einweihung des verlängerten Bahnsteigs in Netzkater, Haltepunkt der Harzquerbahnstrecke südlich von Eisfelder Talmühle.

Die HSB feierten jüngst die Einweihung des verlängerten Bahnsteigs in Netzkater, Haltepunkt der Harzquerbahnstrecke südlich von Eisfelder Talmühle.  Foto: HSB Pressestelle

Dort, südlich von Eisfelder Talmühle, zeigte die HSB unlängst ihre Bemühungen der kleinen Schritte: Am Haltepunkt Netzkater wurden bei größeren, nun abgeschlossene Sanierungsarbeiten durchgeführt: das Stationsgebäude ist frisch gestrichen, 500 Meter Gleis im Bahnhofsbereich sind komplett erneuert worden. Auch der Bahnsteig wurde erneuert und ermöglicht mit seiner Länge von 148 Metern nun den Fahrgästen eines kompletten Dampfzuges das Ein- und Aussteigen, ohne dass man in die Wiese springen muss. Die Bahnsteigoberfläche in feinem Splitt passe sich optisch dem Zugang zum Besucherbergwerk „Rabensteiner Stollen“ an, erläuterte die HSB-Pressestelle.

Ab 2015 soll der Verkehrsinfrastrukturvertrag im Harz neu verhandelt werden. Käme die Forderung aus Nordhausen nach Einsatz einer weiteren Mallet-Lok durch, könnten sich Eisenbahnfreunde Hoffnungen auf eine Wiederinbetriebnahme der 99 5903 machen. Doch bevor es soweit ist, eröffnet wohl vorher ein weiterer Dampfladen der HSB – in Nordhausen. Dort will man den anderen HSB-Endpunkten Wernigerode und Quedlinburg nämlich nicht nachstehen…

Messe-Bonus für die Leipziger Modell-Hobby-Spiel

Am 3. Oktober eröffnet die Modellbahnfachmesse Modell-Hobby-Spiel in Leipzig ihre Pforten – und lockt mit einem auch für Gartenbahner interessanten Ausstellungsangebot. Nicht nur, weil der Gartenbahn Profi in diesem Jahr mit einem eigenen Stand präsent sein wird – unsere Adresse in Halle 3 lautet: K12. Was Sie dort erwartet, erfahren Sie rechtzeitig vor der Messe. Ihren Besuch an unserem Messestand belohnen wir mit einem Einkaufsgutschein über 5 €, den Sie von der Webseite der Modell-Hobby-Spiel unter dem Button „Messerabatte“ nach Registrierung herunter laden können, so lange der Vorrat von 150 Gutscheinen reicht – pro Person kann ein Gutschein eingelöst werden. Zögern Sie nicht zu lange, die ersten Gutscheine sind schon weg.

LOK LGB. HD-Bildband mit über 500 LGB-Lokomotiven von 1968 bis heute – demnächst im Vertrieb des GARTENBAHN  Profi.

LOK LGB

Täglich um 14.40 Uhr während der Messe wird GBP-Chefredakteur Hans-Joachim Gilbert außerdem im Rahmen der Neuheitenschau am Modellbahnsofa das neue Buch „LOK LGB“ vorstellen, von dem wir zur Messe in Leipzig erste Vorabexemplare erhalten – die Verlagsauslieferung beginnt dann Mitte Oktober 2013. Das über 500 Seiten starke Buch zeigt erstmals alle ab 1968 bis Sommer 2013 gebaute LGB-Lokomotiven, einschließlich der Sonderauflagen sowie Musterlokomotiven. Aus dem fünfjährigen Entstehungszeitraum des Buches gibt es so manche Anekdote zu berichten, wovon bei der Neuheitenschau zu hören sein wird.

Ein Thema auf dem Modellbahnsofa wird auch der 3D-Druck sein, der eines nahen Tages die berühmte Bastelkiste des Modellbahners ablösen könnte. Speziell zu diesem Thema gibt es auf dem Modellbahnsofa am Donnerstag, 3. Oktober, ab 16 Uhr eine Diskussionsrunde. Dass man im 3D-Druckverfahren nicht nur kleine Ersatzteile, sondern sogar komplette Züge herstellen kann, erfahren unsere Leser in der aktuellen Ausgabe 5/2013. Der darin vorgestellte RhB-Triebzug Be 4/4 des Niederländers Ed de Bruijn ist, bis auf einige LGB-Zurüstteile, ein im 3D-Druck entstandenes Modell. Wie diese schon für kleinste Serien einsetzbare Technologie im Grunde funktioniert, erfahren Sie im Beitrag ab Seite 18 der vorgenannten Ausgabe des Gartenbahn Profi.

Ein Zug aus dem 3-D-Drucker: der Be 4/4 in IIm von Ed de Bruijn

Ein Zug aus dem 3-D-Drucker: der Be 4/4 in IIm von Ed de Bruijn.   Foto: Klaus Himmelreich

 

Digital-Infotag für die Redaktion

Rege Diskusssionen gab es beim Raptor-Informationsbesuch mit Vorführanlage beim Gartenbahn Profi (v. links: Dieter Fettweiß, Louis Christianen, Bert Gorissen, Klaus Himmelreich und Marco van der Toorn). Foto: H.-Joachim Gilbert

Rege Diskusssionen gab es beim Raptor-Informationsbesuch mit Vorführanlage beim Gartenbahn Profi (v. links: Dieter Fettweiß, Louis Christianen, Bert Gorissen, Klaus Himmelreich und Marco van der Toorn). Foto: H.-Joachim Gilbert

In den Niederlanden ist das Digitalsystem „Raptor“ bereits ein Begriff, nun setzt der kleine Hersteller zum Sprung nach Deutschland an. Diese Woche besuchten Marco van der Toorn, Bert Gorissen und Louis Christianen von Raptor Digital aus Rotterdam die Redaktion des Gartenbahn Profi, um den neuen freilandtauglichen Gleisbesetztmelder und das komplette System auf einer eigens neu erbauten Vorführanlage zu demonstrieren. Automatischer Zugbetrieb mit drei Lokomotiven lief über Stunden auf einem kurzen Streckengleis und sechs Abstellgleisen ab, in wechselnden Abfolgen und im Gegenverkehr, ganz ohne Kollisionen. Ein automatischer Zugbetrieb von der einfachen Pendelstrecke bis hin zum zufällig ablaufenden Zugbetrieb über mehrere Bahnhöfe mit gegenläufigem Zugverkehr und mehreren Zügen (vergleichbar zum Anlagenporträt in GBP 4/2012) ist mit der Raptor-Zentrale und dem neuen Gleisdetektor (wetterfest und kurzschlusssicher bis 10 A) ohne vertiefende Programmier-Fachkenntnisse möglich.

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Der 0-Ohm-Detektor ist wetterfest.

Doch der neuartige „0-Ohm“-Gleisdetektor lässt sich nicht nur mit der Zentrale von Raptor (sie versteht mehrere Digitalsprachen wie DCC, Motorola, Selectrix, Digitrax, FMZ und andere) nutzen, auch mit anderen Digitalsystemen lässt sich die einfach zu handhabende Gleisbesetzmeldung einbauen, um beispielsweise Schattenbahnhöfe zu überwachen oder Zahnradbahnen punktgenau zum Halten zu bringen, damit sie auch ohne Prellbock nicht übers Gleis hinaus fahren. Ausbaubar ist das System bis hin zu einer automatisierten Gleisbelegung, die dem Zug ein freies Gleis zuweist, sofern die Lok für das Gleis freigegeben ist. Und das – wenn gewünscht – erst, wenn die Raptor-Zentrale die echte Rückmeldung der gestellten Weiche und die Bestätigung über den freien Fahrweg erhalten hat. Vorher fährt kein Zug los…

Die GBP-Mitarbeiter Klaus Himmelreich und Dieter Fettweiß (er betreut die Technik jener privaten Großanlage, die wir für unsere Fahrtests regelmäßig nutzen) nahmen an der mehrstündigen exklusiven Infoveranstaltung teil, um für die kommenden Ausgaben des Gartenbahn Profi interessante und anschauliche Beiträge über Gleisbesetztmeldung und automatisierten sicheren Fahrbetrieb vorzubereiten. Natürlich werden dabei auch Produkte anderer Hersteller betrachtet, aber auch die hierzulande nahezu noch unbekannte Raptor-Zentrale mit ihren anschließbaren Peripheriegeräten, zu denen – zeitgemäß – auch WLAN-Technik und Tablet-PC gehören. Interessante Themen, die wir in den nächsten Ausgaben anschaulich für Sie aufbereiten werden.

Fotowettbewerb: Einsendeschluss naht

2013_09_Foto_truck-nah2Die neuerlichen Sonnentage, die uns der Spätsommer beschert, sind die letzte Chance, noch schöne Aufnahmen für den Fotowettbewerb des Gartenbahn Profi aufzunehmen, denn der Einsendeschluss naht:

15. September 2013 sollte auf dem Datum des Poststempels stehen, wenn Sie uns Ihre Fotos per Post einsenden. Besonders in den letzten Tagen häuften sich die Einsendungen, die wir neugierig gesichtet haben – und mitunter stecken im Umschlag nette Begleitschreiben, wie schwer es doch gefallen ist, nur ein paar Fotos auszuwählen. Da wurde mitunter der ganze Familienrat zusammen gerufen um Bilder auszuwählen, mit dem Ergebnis: Jeder hat seine eigenen Lieblingsmotive. Eingeschickt hat dann doch der „oberste Betriebsleiter“ seine Auswahl. Nette Szenen wurden da arrangiert die deutlich machen, wieviel Mühe sich unserer Leser dafür gemacht haben. Allein das anzusehen macht schon Freude, dafür dürfen wir uns jetzt schon ganz herzlich bedanken.

Wir ahnen schon: Es wird schwierig für die Jury, und daher werden wir uns etwas mehr Zeit lassen für die Vorentscheidung und die endgültige Prämierung, zumal wir uns während der Wettbewerbslaufzeit entschlossen haben, dieses Jahr mal wieder auf der Modell-Hobby-Spiel in Leipzig auszustellen. Dieser Messeauftritt „kostet“ uns eine Arbeitswoche Zeit, die nicht so leicht aufzuholen ist. Daher werden wir die Siegerfotos des Wettbewerbs und eine Reihe weiterer schöner Aufnahmen nicht, wie ursprünglich vorgesehen, in der Ausgabe 6/13, sondern erst in der darauffolgenden Ausgabe 1/14 zeigen – das wird es aber auch wert sein.

Natürlich können Sie Ihre Fotos auch per E-Mail senden, bitte nutzen Sie dazu das extra eingerichtete Mail-Postfach. Hinweise dazu finden Sie auf einer Sonderseite unserer Homepage. Mehr dazu hier

Neue Harzloks im Blickpunkt

IIm-Anlage von Herbert Tacke in der Modellwelt Wuppertal, zu sehen samstags von 10 bis 17 Uhr

IIm-Anlage von Herbert Tacke in der Modellwelt Wuppertal, zu sehen samstags von 10 bis 17 Uhr

In der Modellwelt Wuppertal rollten am vergangenen Samstag vor allem die großen Züge im Maßstab IIm/G, vor allem auf der großen Innenanlage, die Herbert Tacke dort aufgestellt hat. Als Nachbar des Vereins Wuppertal-Achse e.V.,  die eine 140 Meter lange Modellbahnanlage im Maßstab 1:87 entlang der Wupper mit Schwebebahn und DB-Regelspur aufbauen, hat Tackes Großbahn dort eine neue Bleibe gefunden. Die Räume der Modellwelt Wuppertal  – Öffnungszeiten sind regulär samstags von 10 bis 17 Uhr – war jüngst Kulisse für das Sommerfest des Essener Modellbahn-Ateliers Renken, das auch Aussteller wie Massoth, LGB, Easygleis und TrainLine Gartenbahnen eingeladen hatte.

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Die Harz-Mallet 99 5901 rollt schon auf dem eigenen, mit Gestänge ausgerüsteten Antrieb.

TrainLine-Geschäftsführer Meik Schröder hatte im Gepäck seine Harzbahn-Mallet 99 5901 dabei, die Stück und Stück mit fertigen Bauteilen komplettiert wird (siehe mehrseitigen Hintergrundbericht in GBP 5/13) und in Wuppertal den ganzen Tag lang ihre ersten Runden drehten – auf beiden angetriebenen und mit Gestänge ausgerüsteten Drehgestellen. Wie hier zu sehen, ist die Lok noch längst nicht fertig, aber mit auf der Spritzgussform hergestellten Fahrwerks-Bauteilen fahrfähig montiert und bereit zu Testfahrten, bei denen es nun auch um die ausgewogene Ballastierung zur Steigerung der Zugkraft geht.

Schröder kündigte in Wuppertal auch die Eröffnung eines eigenen Fachgeschäftes in Wernigerode an: Am 19. Oktober eröffnet er in der Minslebener Straße 33 den ersten „TrainLine Store“ um seine HSB-Modellbahnzüge an dem Ort anzubieten, wo sich die Fans der großen HSB treffen. Auf 100 Quadratmetern Verkaufsfläche werden in einem alten Fachwerkhaus Züge auf einer kleinen Schauanlage und auf einer von der Decke abgehängten Gleisanlage ihre Runden drehen.

Von LGB sind beide Versionen der 99222 ausgeliefert, hier die limitierte gealterte Ausführung

Von LGB sind beide Versionen der 99222 ausgeliefert, hier die limitierte gealterte Ausführung

Kaum als Herbstneuheit angekündigt, schon erhältlich, gab es in Wuppertal von LGB bereits die nicht gealterten Harzloks 99 222 zu sehen. Unser Foto, aufgenommen auf der Anlage von Herbert Tacke, zeigt die ansehnlich gealterte Version, die nur in limitierter Auflage gefertigt wurde. Im Reisegepäck hatte LGB-Produktmanager Jürgen Faulhaber auch das seit der Dortmunder Intermodellbau allseits bekannte Handmuster des RhB-Triebszuges Allegra, der zu den Märklin-Tagen am 15./16. September in Göppingen fertiggestellt und auslieferbereit sein soll.