Furka-Dampfbahn: Bald werden die Loks wieder angeheizt

Auf der Bergstrecke der Furka-Dampfbahn zwischen Realp und Oberwald beginnt am 3. Juli die Saison 2020. Der Saisonstart musste wegen der Corona-Pandemie um drei Wochen hinausgeschoben werden. Dafür bietet dieses Jahr Besonderes: Am Wochenende des 22. und 23. August geben drei Jubiläen Anlass für ein großes Dampfbahn-Festes in Gletsch. Mit diversen Partnern von Bahn und Region wird ein attraktives Programm erarbeitet. Geplant sind Extrafahrten mit der Lok HG 4/4 Nr. 704, nostalgische Postauto-Fahrten zwischen Gletsch und Oberwald, diverse Marktstände mit regionalen Produkten und Ausstellern sowie Ausstellungen über die Region an der Rhonequelle und Führungen durch Gletsch.

Bei der DFB gelten während der Saison 2020 die auch für die anderen ÖV-Betriebe verordneten Schutzbestimmungen. Das Personal trägt Gesichtsmasken, während den Passagieren das Tragen von Masken freigestellt ist.

Keine Gesichtsmasken, dafür nostalgische Kleidung trugen die „Reisenden“ einer dreitägigen exklsuiven Fotoveranstaltung mit drei Dampfloks im September 2019, über die in der aktuellen Ausgabe Gartenbahn Profi 4/2020 in einem 12-seitigen Extra berichtet wird (siehe Galeriebilder; mehr dazu auf der GBP-Website hier).

Weil vermutet wird, dass viele Schweizerinnen und Schweizer dieses Jahr ihre Sommerferien im eigenen Land verbringen werden, bietet die DFB in dieser Saison Extrazüge an. Diese verkehren in den letzten beiden Juli-Wochen von Montag bis Donnerstag zwischen Realp und Oberwald sowie zwischen dem 28. August und dem 18. September jeweils am Freitag zwischen Realp und Gletsch. Empfohlen wird eine frühzeitige Reservation unter www.dfb.ch. Hier finden sich auch weitere Informationen zum Dampfbahnfest am 22./23. August.

HSB: Zaghaft wieder Dampf

Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) haben am Montag, 18. Mai, nach zweimonatiger Pause wieder einen eingeschränkten Betrieb auf ihrem Gesamtnetz aufgenommen. Abhängig von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie werden dabei zunächst zwei Dampfzüge von Wernigerode auf den Brocken verkehren, zwei weitere Abfahrten finden von Drei Annen Hohne statt. Auf dem übrigen Netz bietet die HSB einen vorerst reduzierten Verkehr mit Triebwagen an. Im Südharz fahren zu Himmelfahrt wieder zusätzliche Züge.

Mit Dampf geht es täglich um 9.10 und 11.55 Uhr von Wernigerode auf den Brocken. Durch Pendelfahrten der beiden Dampfzüge finden von Drei Annen Hohne um 9.57, 12.00, 12.46 und 15.06 Uhr insgesamt vier Abfahrten zum höchsten Berg des Harzes statt. Auch auf den Strecken der Harzquer- und Selketalbahn wird die HSB vorerst nur wenige Fahrten anbieten. Aus Infektionsschutzgründen kommen dabei ausschließlich Triebwagen mit separaten Fahrerkabinen zum Einsatz. Quedlinburg sowie Hasselfelde werden vorerst nur einmal täglich vom Triebwagen angesteuert.

Die Auflagen zum Infektionsschutz gelten nicht nur in den Zügen, sondern auch für das Betreten der nun wieder regulär geöffneten Fahrkartenausgaben und Dampfläden der HSB. Vorerst geschlossen bleibt allerdings die Verkaufsstelle im Bahnhof Gernrode (Harz), und für die Fahrkartenausgaben in Schierke sowie auf dem Brocken gelten zunächst verkürzte Öffnungszeiten. Der Erwerb von Online-Tickets ist derzeit aus technischen Gründen nicht möglich, teilte die HSB mit.

Auch HSB stoppen den Betrieb der touristischen Züge

Die Ausbreitung des Corona-Virus stoppt immer mehr den touristischen Bahnbetriebe. Nach die Rhätische Bahn bereits mit Wirkung vom 14. März den Glacier Express und den Bernina Express vorübergehend eingestellt hat, bleiben nun auch die meisten Züge der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) ab Dienstag, 17. März, im Schuppen.

Wie die HSB am Montag Nachmittag (16.3.2020) mitteilten, wird der „fahrplanmäßige Fahrbetrieb auf weiten Teilen des 140,4 km umfassenden Streckennetzes ab dem 17. März mit Betriebsbeginn“ eingestellt. Nur im Bereich zwischen Nordhausen Nord und Ilfeld Neanderklinik werde der Nahverkehr auf der Schiene mit einem eingeschränkten Fahrtenangebot aufrechterhalten. Die Wiederaufnahme des vollständigen Fahrbetriebs auf dem Gesamtnetz orientiere sich an der Wiedereröffnung der derzeit geschlossen öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen sowie an der Wiedereinrichtung des vollständigen Schienen-Personennahverkehrs in Sachsen-Anhalt. Informationen zu aktuellen Änderungen sind bei der HSB telefonisch unter 03943/558-0 sowie im Internet unter www.hsb-wr.de erhältlich.

Bereits zwei Tage früher hatte die Rhätische Bahn den touristischen Verkehr (Glacier Express, Bernina Express), sowie Extrafahrten und historische Fahrten eingestellt, Speisewagen und Cateringservices in den noch betriebenen Zügen sind untersagt. Auch Gruppenreisen finden nicht statt. Diese Maßnahmen gelten voraussichtlich bis zum 26. April 2020. Geplante Charter- und Erlebnisfahrten sind bis zum 30. Juni 2020 ausgesetzt.

HSB: Neue Dampflokwerkstatt

Es mangelt an betriebsbereiten Dampfloks bei den Harzer Schmalspurbahnen, wie der Gartenbahn Profi in der Ausgabe 5/2019 berichtete. Und verschärft wurde die ohnehin schon prekäre Situation am 5. September durch einen Unfall der Brockenlok 99 7247.
Bei einem Zusammenstoß mit einem Lkw nahe der Station Hasserode wurde die Lok-Rückwand stark beschädigt und der Wasserbehälter aufgerissen. Wasser lief aus.

Um nicht dauerhaft von externen Kapaziätsengpässen abhängig zu sein, rüsten die HSB nun ihre Werkstattkapazitäten auf – und starteten das bislang größte Bauprojekt in der 28-jährigen Geschichte der Harzer Schmalspurbahnen GmbH. Gemeinsam mit Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert und HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener drückte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel in Wernigerode den symbolischen Startknopf für den Bau der neuen Dampflokwerkstatt (Bild). Nach deren Fertigstellung können die Dampfloks künftig in der eigenen Werkstatt untersucht und gewartet werden. Das mache die HSB unabhängiger und spare auch Kosten. Zugleich haben Touristen und Bahnenthusiasten dann auch die Möglichkeit, die Arbeiten in der gläsernen Galerie zu verfolgen – diese Kombination mache die HSB noch attraktiver.

Per Knopfdruck: „Spatenstich“ zur neuen Dampflokwerkstatt der HSB

Die Idee zum Bau einer neuen Dampflokwerkstatt wurde bereits vor geraumer Zeit geboren, als sich eine immer zeit- und kostenintensivere Instandhaltung der betagten Dampflokomotiven abzeichnete. Spätestens alle acht Jahre müssen diese im Rahmen der sogenannten schweren Instandhaltung umfassend untersucht und in ihre über 4.000 Einzelteile zerlegt werden. Aus Platzgründen schied eine Erweiterung der bisherigen Fahrzeugwerkstatt aus dem Jahre 1926 am Bahnhof Wernigerode Westerntor von vornherein aus. Mit einem Teil des Ochsenteichgeländes konnte ein geeignetes Grundstück in unmittelbarer Nähe zur alten Werkstatt von der Stadt Wernigerode erworben werden.

Mit der Fertigstellung der neuen Dampflokwerkstatt wird im Frühjahr 2021 gerechnet. Nach einer rund einjährigen Anlaufphase können hier dann ab 2022 die ersten Dampflokomotiven vollständig auseinander gebaut und entsprechend den rechtlichen Vorschriften untersucht werden. Die HSB verfügt über insgesamt 25 Dampflokomotiven der Baujahre 1897 bis 1956.

HSB mit neuer Internetseite

Unter der altbekannten Internet-Adresse www.hsb-wr.de haben die Harzer Schmalspurbahnen ihre überarbeitete Homepage online gestellt. Das Design passt sich nun auch den zunehmend verwendeten mobilen Endgeräten an. Neben den verbesserten Zugriffsmöglichkeiten bietet die Homepage auch neue Serviceangebote und Tickets für die Besucher bereit. In Sekundenschnelle sind nun datumsgenaue Fahrplanauskünfte für alle gewünschten Fahrtrouten innerhalb des Netzes der Harzer Schmalspurbahnen erhältlich. Bisher übliche Recherchen in Fahrplantabellen sind zwar noch möglich, aber nicht mehr notwendig. Neu ist auch, dass neben der gesuchten Verbindung der jeweilige Fahrpreis angezeigt wird. Und wer möchte, kann über einen zusätzlich neben der Auskunft erscheinenden Link noch ein weiteres neues Angebot der HSB nutzen: Den Erwerb eines vergünstigten Online-Tickets für die Fahrt am gewünschten Reisetag. Der Ausdruck erfolgt anschließend am heimischen Rechner. Alternativ können Tickets auch als PDF-Dokument auf mobilen Endgeräten gespeichert werden.

Hinweise für Hobbyfotografen

Fotohalt bei der Einfahrt in den Bahnhof Drei Annen Hohne

Weil die Züge der Harzer Schmalspurbahnen aber nicht nur zu Transportzwecken genutzt werden, sondern auch beliebtes Ziel von Eisenbahnfans sind, haben die HSB auf ihre Website Hinweise für Hobbyfotografen und -filmer eingestellt. So ist das „Anblitzen“ von Zügen in der Dunkelheit untersagt, auch das Überfliegen der HSB-Anlagen mit Drohnen ohne entsprechende Genehmigung. Aber von öffentlich zugänglichen Bereichen darf man auch in abgesperrte Bereiche hinein fotografieren. Was ist erlaubt, was nicht? Hier ist die HSB-Info für Hobbyfotografen. Wer sich an die Spielregeln hält, ist gerne gesehen. Schließlich freuen sich die HSB darüber, wenn schöne Videos und Fotos zu einem Besuch der Bahnen im Harz anregen.

Harzkamel auf dem Brocken

Harzkamele erreichen wieder planmäßig den Brockenbahnhof. Foto: Screenshot HSB Webcam

Das ist kein verspäteter Aprilscherz: Seit Samstag, 6. April 2019, setzen die HSB wieder planmäßig ein „Harzkamel“ auf der Strecke zum Brocken ein. Hierfür kommt momentan einzig und alleine die sechsachsige Diesellok 199 861 in Frage, da die beiden anderen vorhandenen 199er keine Zugheizanlage mehr haben. Das kann sich aber ändern, denn die wärmeren Sommermonate stehen bevor… Unser Bild zeigt einen Screenshot der HSB-Webcam vom 6. April.

HSB-„Eislok“ dampft wieder

Dampft seit heute wieder planmäßig: Die aus der Schneewehe am Brocken gerettete „Eislok“ 99234, aufgenommen am 21. Januar 2019. Foto: HSB/Dirk Bahnsen

Gute Nachrichten aus dem Harz: Die Untersuchungen an der am 8. Januar auf dem Brocken in einer Schneewehe festgefahrenen Dampflokomotive 99 234 der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) konnten mittlerweile abgeschlossen werden. Nachdem die völlig eingefrorene Loko am 10. Januar mit großem Engagement der Einsatzkräfte geborgen werden konnte, wurde sie noch am selben Tag in der Fahrzeugwerkstatt Wernigerode zum Auftauen hinterstellt. Wie die sich daran anschließenden gründlichen Untersuchungen ergaben, waren glücklicherweise keine größeren Schäden an der havarierten Dampflok entstanden, teilten heute die HSB mit. Die defekte Speisepumpe der Lok 99 234 wurde im Zuge der Arbeiten ausgetauscht, so dass bereits am vergangenen Freitag ein erster Einsatz zum Brocken erfolgen konnte. Seit heute (21.1.) ist die „Eislok“, wie sie mittlerweile von zahlreichen Eisenbahnfans liebevoll genannt wird, wieder täglich auf dem Streckennetz der HSB im Einsatz.

Schneechaos auch am Brocken (mit zwei Updates)

Nicht nur in Österreich und Bayern beeinträchtigt der Winter den Schienenverkehr. Am Dienstag (8.1.2019) blieb auch ein Zug der Brockenbahn kurz vor dem Gipfel im Schnee in einer Schneewehe stecken und konnte sich nicht mehr frei fahren. Dutzende Fahrgäste saßen über Stunden hinweg fest und mussten auf die Schneefräseinheit der HSB warten, die dann zzumindest einen Teil des Zuges wieder zu Tal befördern konnte. Etwa 50 weitere Personen, die sich auf dem Brocken aufhielten und vom stecken gebliebenen Zug abgeholt werden sollten, wurden schließlich mit dem Kleinbus des Brockenwirts nach und nach zu Tal gebracht, berichtete der MDR. Der Zugverkehr auf den Brocken wurde umgehend eingestellt. Am Mittwoch Vormittag wurde weiter versucht, die in der Schneewehe steckenden Waggons und die eingeschneite Lok 99 234 freizuschaufeln. Das war am Dienstag wegen des Sturms nicht gelungen.

Idyllisch, wenn der Schnee nicht zu hoch liegt: Ein HSB-Zug erreicht den Brocken. Archivbild: Jan Böttcher

Auf dem Brocken wurden am Dienstag zur Mittagszeit, als sich der Zug festfuhr, Windböen mit Spitzengeschwindigkeiten bis 126 km/h gemessen, die den über 80 Zentimeter hohen Schnee aufwirbelten und meterhoch über den Gleisen anhäuften. Der Deutsche Wetterdienst riet auch am Mittwoch von einem Besuch des Brocken ab. Die HSB informieren auf ihrer Website über aktuelle Fahrplanänderungen. Zwischen Schierke und Brocken sowie zwischen Eisfelder Talmühle und Hasselfelde ruhte auch am Mittwoch Nachmittag der Schienenverkehr. Die HSB entscheiden jeden Morgen über die Betriebslage. Wann angesichts weiterer Schneefälle der Zugbetrieb wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit unklar.

Bilder vom eingeschneiten Zug auf der MDR-Website

Update 10.1.: Zug wird geborgen

Auch am Donnerstag (10.1.) war die Strecke zum Brocken, noch blockiert. Nach und nach werden die restlichen drei, in den Schneeverwehungen stecken gebliebenen Wagen des Zuges in Handarbeit frei geschaufelt und abtransportiert. Am Donnerstag früh steckten noch ein Waggon und die Dampflok fest. Um auch die Lok 99 234 bergen zu können, müssen zuerst Teile des Triebwerks entfernt werden, damit die Maschine durch gefrorenes Wasser in den Zylindern keinen Schaden nimmt. Wann der Betrieb zum Brocken wieder aufgenommen kann, ist noch völlig unklar.

Weitere Informationen und eine Bildstrecke finden sich bei der Braunschweiger Zeitung.

Update 11.1.: Lok 99 234 in der Werkstatt Wernigerode eingetroffen

Die Bergungsaktion im Brocken ist beendet, sowohl der letzte Wagen als auch die eingeschneite Lok 99 234 (99 7234) konnten mittlerweile aus den Schneemassen ausgegraben und nach Wernigerode überführt werden. Darüber berichtet der Norddeutsche Rundfunk auf seiner Website, dazu gibt es auch ein interessantes Video.

Der Zugverkehr im Harz ist infolge der Schneefälle weiterhin stark beeinträchtigt. So vermelden die HSB auf ihrer Website am 11. Januar: Aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen ist der Zugverkehr zwischen Schierke und Brocken, zwischen Eisfelder Talmühle und Drei Annen Hohne sowie Eisfelder Talmühle und Hasselfelde und zwischen Alexisbad und Stiege bis auf Weiteres eingestellt.

Großbahnfest in Schinznach

Die Schweiz ist nicht nur ein Bahnland, sie ist auch ein Gartenbahn-Land. Wie Garten und Bahn zusammen passen, das soll im Spätsommer 2019 vorgeführt werden. Die perfekte Kulisse dazu bietet die Baumschule in Schinznach, unter Eisenbahnfreunden bekannt geworden durch ihre Baumschulbahn der 600-mm-Spur. Fast 31 Jahre lang war hier eine Garratt-Lokomotive beheimatet, die Drakensberg. 1927 von Hanomag in Hannover gebaut, dampfte der rund 15 Meter lange und 63 Tonnen schwere Koloss nach seiner Aufarbeitung ab 1998 auf der Strecke der Baumschulbahn. Doch 2017 musste sich der Verein Schinznacher Baumschulbahn von der imposanten Dampflok trennen, weil nach einigen Umbauten an der Strecke die Lok nicht mehr überall fahren konnte. Inzwischen hat die Drakensberg ein neues Zuhause gefunden, im Juli 2017 trat sie ihre Reise nach Wales an, nach Aberystwyth. Bei der Vale of Rheidol Railway soll sie wieder dampfen, wie das schweizerische e-journal über den Abtransport der Lok berichtete.

Lok Lukas der Schinznacher Baumschulbahn beim Saisonende, Oktober 2018. Foto: SchBB

Doch auf der Baumschulbahn herrscht weiterhin Betrieb, mit wendigeren, kleineren Loks der 600-mm-Spur. Und am Wochenende 7./8. September 2019 ganz besonders auch auf der 45-mm-Spurweite. Dann nämlich findet bei der Schinznacher Baumschulbahn und dem Gartencenter Zulauf in Schinznach-Dorf zum ersten Mal das „Grossbahnfest“ statt. Nicht nur die Profis unter den Gartenbahnern sollen angesprochen werden, auch Familien und die wichtigen Neueinsteiger ins Hobby. Das Großbahnfest soll 2019 das Spur G- & 2m-Event der Schweiz werden. Und daher finden Sie unter den Herstellern von Gartenbahnen und Zubehör auch den Gartenbahn Profi mit einem Infostand vor Ort und einer Aktion, deren Erlös der Aufarbeitung der RhB-Dampflok Rhätia zufließen wird.

Veranstalter des Großbahnfestes ist ein unabhängiger Verein, dessen Kernteam durch eine kleine Gruppe engagierter Gartenbahner gebildet wird. Das Großbahnfest genießt Gastrecht beim Gartencenter Zulauf AG und der Schinznacher Baumschul Bahn (SchBB).

Drei Annen Hohne auch als Modell

Kreuzungsbahnhof, Endbahnhof, Spitzkehre – die Harz-Station Drei Annen Hohne ist alles in einem. Aber wer steigt hier, auf dem Weg von Wernigerode zum Brocken, schon aus und verfolgt im Detail den Lauf der Züge und den der Lokomotiven? Die jetzt erschienene Ausgabe 1/2019 des Gartenbahn Profi nimmt diese Station im Harz genauer unter die Lupe – und erklärt in einem Vorbild-Beitrag, wie zweimal täglich der Lokwechsel und Zugtausch in Drei Annen Hohne abläuft – eine tolle Vorlage zum Nachspielen.

Drei Annen Hohne bei Nacht. Foto: Andreas Horn

Unser Leser Andreas Horn hat Drei Annen Hohne ins Modell umgesetzt. Mit dem richtigen Stationsgebäude im Maßstab 1:22,5 und drei mit vorbildlichen Laternen beleuchteten Bahnsteigen sieht der Modellbahnhof aus wie sein Original im Harz. Nur der Gleisplan musste an die bestehende Anlage angepasst werden, er funktioniert nun quasi spiegelverkehrt. Doch die Anmutung stimmt, und wenn es abends dunkel wird, dann kommt auch die richtige Stimmung auf. Andreas Horn hat den Modellbetrieb und die Abendstimmung in Videos eingefangen, die auf seinem Youtube-Kanal zu sehen sind. Hier sind die Links dazu.

Betrieb in Drei Annen Hohne

Abendstimmung in Drei Annen Hohne

Mehr über den Bau des Modellbahnhofs und die Zugabläufe im echten Bahnhof Drei Annen Hohne in der GBP Ausgabe 1/2019. Zum Thema Harz stellen wir auch eine der allerältesten LGB-Anlagen vor: die von Karl-Heinz Cramer, der 1970 ins Gartenbahnhobby eingestiegen ist Genauer gesagt, es handelt sich um zwei Anlagen, die landschaftlich eine Einheit bilden. Ein großes Porträt zeigt auch das, was man nicht vom Gartenzaun aus sehen kann.