Black & White: Eine Diesellok zeigt zwei Gisichter

Da rollt etwas Besonderes auf die Modellbahnfreunde zu: Erstmals gibt es ein Vorbild einer Lokomotive und entsprechende Modelle, auf denen die Logos der beiden Modellbahn-Hersteller Märklin und Piko abgebildet sind. Zur Präsentation trafen sich der Geschäftsführer von Märklin, Wolfrad Bächle, sowie Piko-Inhaber Dr. René F. Wilfer in Cottbus auf dem Gelände der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH (FZI). Als Werbepartner unterstützten beide Modellbahnhersteller das FZI-Projekt zur Aufarbeitung der Diesellok 218 497-6. Sie gehört einer Baureihe an, die über Jahrzehnte das Bild auf den Gleisen der DB und später der DB AG prägte. Das Vorbild symbolisiert in seiner außergewöhnlichen Farbgestaltung die Geschichte des FZI in Cottbus, von der Dampflokaufarbeitung bis hin zur ICE-Wartung

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Kein Geld für letztgebaute 103?

Abgesehen vom Sonderfall der Lok 103 222 des privaten Eigentümers Railadventure, gibt es vorläufig nur noch eine einzige einsatzbereite Schnellfahr-Ellok der Bundesbahn-Baureihe 103 im Bestand der Deutschen Bahn AG. Von der Kultlok der siebziger Jahre ist nur noch die 103 113 des DB Museum in Koblenz fahrfähig. Sie entspricht als Serienlok der kurzen Bauform dem jetzt von Piko in der Baugröße G realisierten Modell, das in der neuen GBP-Ausgabe 1/2019 in digitalisierter Form vorgestellt wird. Begleitend zum Modell-Test porträtieren wir die DB-Kultlok im Zeitalter des IC-Verkehrs ab 1979. Als der Beitrag verfasst wurde bestand noch Hoffnung, dass die letztgebaute Maschine dieser Baureihe, die 103 245 mit dem langen Führerstand, noch

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95 1027 ist wieder im Einsatz

Pünktlich zu ihrem 95. Geburtstag, am 28. November 2018, wurde die schwere Tender-Dampflok 95 1027 im Dampflokwerk Meiningen (DLW) nach EBO (Eisenbahn-TÜV) abgenommen und ist wieder fit für den Betriebseinsatz auf der Rübelandbahn. Damit hat das jüngste Piko-Dampflokmodell der Spur G, die im März präsentierte Baureihe 95, wieder ein betriebsfähiges Vorbild. Im April 2018 waren die Fristen der 1923 gebauten Maschine abgelaufen, sie wurde daraufhin ins DLW nach Meiningen gebracht, wo unverzüglich mit den Arbeiten zur erneuten Hauptuntersuchung begonnen wurde. Bereits zum 16. November konnte die erste Probefahrt mit gleichzeitiger Indizierung anberaumt werden. Die Probefahrt nach Bad Salzungen und zurück verlief problemlos. Nach kleineren Restarbeiten und anschließender Fertiglackierung erfolgte schließlich

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Piko: Rollout der BR 118

Auf dem Gelände des Lokschuppens in Glauchau/Sachsen feierte Piko am heutigen Mittwoch, 22. März, das Roll Out des G-Modells der DR-Diesellok BR 118. Im Lokschuppen Glauchau sowie Teilen des angrenzenden Bahnbetriebswerkes ist übrigens die äußerst umfangreiche Fahrzeugsammlung der Interessengemeinschaft Traditionslok 58 3047 e.V. beheimatet, u.a. die noch betriebsfähige Großdiesellok der BR 118 770-7, Vorbild des Piko G-Modells. Die zweimotorige Baureihe 118 war die größte in der DDR gebaute Diesellok, wurde in Potsdam-Babelsberg gefertigt und bekam deshalb von den Eisenbahnern auch den Spitznamen „Dicke Babelsbergerin“. Bis in die 1990er Jahre wurden die Loks im Schnellzugverkehr eingesetzt, 1995 schieden die letzten Exemplare aus dem aktiven Betriebsdienst der DB AG aus. Aktuell sind

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Harz: Zwangspause für 99 5901

Nun hat es auch die Harz-Mallet 99 5901 erwischt – sie fällt in der nächsten Zeit wegen eines Schadens am hinteren Triebwerk aus. Unterdessen ist die Mallet-Schwesterlok, die derzeit grüne 99 5902, nach erfolgter Triebwerksreparatur wieder im Einsatz und wird zusammen mit dem Dreikuppler 99 6101 im Sonderzugdienst auf dem Netz der Harzer Schmalspurbahnen eingesetzt. Unterdessen konnten die Harzer Schmalspurbahnen umfangreiche Bauarbeiten an der Infrastruktur abschließen. Auf der Selketalbahn wurden dabei insgesamt drei Brücken und ein Bahnübergang saniert und auf der Harzquerbahn auf einer Länge von 730 Metern Gleisanlagen erneuert. Mit finanzieller Unterstützung des Freistaates Thüringen sanierte die HSB auf einer Gesamtlänge von rund 730 Metern die Gleise auf zwei

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MWB-Krokodil wieder in Österreich

Das Vorbild des jüngst von Piko in G ausgelieferten Krokodil-Modells der früher eigenständigen MWB Mittelweserbahn – die inzwischen zur EVB-Gruppe Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser gehört – kehrt wieder in den aktiven Dienst zurück. Die seit Frühjahr 2012 wegen Fristablaufs abgestellte Güterzuglok 1020.41, welche einige Jahre lang auch im Schubdienst auf der Spessartrampe eingesetzt war und vor allem durch diesen Einsatz weithin bekannt wurde, hat mit der SLB Salzburger Lokalbahn einen neuen Eigner gefunden. Das im Jahre 1943 von AEG gebaute Krokodil mit der ersten DR-Betriebsnummer E 94 103 besitzt Zulassungen für Deutschland und Österreich. Die SLB plant nun, den wieder als E 94 bezeichneten Oldtimer künftig wieder bei Bedarfs- und

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