Die Wunschloks in Spur G

Wunschmodelle – ein ganzer Lokbahnhof voll ist da zusammengekommen. Man durfte Wünsche äußern ohne Beschränkungen, und davon machten Leser des Gartenbahn Profi auch regen Gebrauch, obwohl manchem bewusst war, dass sein Wunsch ein Wunsch bleiben wird. Aber, wenn man schon mal Wünsche äußern durfte… Nun haben wir die Wunschlisten ausgewertet und in der Ausgabe 6/2020 die Hitliste der meistgenannten Wunschlokmodelle zusammengestellt. Manche Lok darunter ist nicht neu, denn einige Wunschmodelle hat es als Kleinserie schon gegeben – und taucht dennoch in der Hit-Liste auf, weil sie als preiswerteres und auch erhältliches Großserienmodell gewünscht wird.

Den Wunschzettel haben wir für die Veröffentlichung in der Ausgabe 6/2020 in kleine Tabellen unterteilt und davon die Fahrzeuge mit den meisten Nennungen für den Abdruck herausgefiltert. Das führt in Einzelfällen dazu, dass einige wenige Modelle doppelt auftauchen können, etwa die Diesellok Faur L45H, denn die fährt nicht nur auf deutschen Schmalspurbahnen, sondern ist auch in Österreich unterwegs. Eigentlich längst überfällig für eine Großserie, dieses Modell – und wieder macht sich derzeit ein Kleinserienhersteller daran, Fertigmodelle mit unterschiedlichen Details zu schaffen. Detailunterschiede, die kein Großserienmodell wiedergeben kann. Diese Aufstellungen werden sicherlich zu Diskussionen anregen, und das sollen sie auch. Aufgelistet werden Lokwünsche zur Regelspur, dann folgt das breite Feld der erhofften Schmal­spurmodelle. Aus Gründen der Überschaubarkeit folgen die Wünsche zu Wagenmodellen, Zubehör und Technik erst im Gartenbahn Profi 1/2021, die am Mittwoch, 9. Dezember 2020, erscheint. Bis dahin ist die Ausgabe 6/2020 im Handel erhältlich.

Piko: Rollout der DR 106 und Produktion der DB-Ellok 103

In diesen Herbsttagen liefert Piko seine Formneuheit in der Gartenbahn -Spur G aus, die Rangierdiesellok Baureihe 106 der Deutschen Reichsbahn (V60 DR). Die offizielle Vorstellung des neuen Modells erfolgte am 23. September bei einem Rollout auf dem Gelände des Lokschuppens Sonneberg in Zusammenarbeit mit den Eisenbahnfreunden Sonneberg e.V. Die Piko-Neuheit des „Goldbroilers“ wird in Vorbild und Modell ausführlich in der neuen Ausgabe 6/2020 des Gartenbahn Profi porträtiert, die jetzt im Abo ausgeliefert wird und ab 14. Oktober auch am Zeitschriftenkiosk erhältlich ist.

Im Rahmen dieses Events wurde den anwesenden Gästen aus Politik, Medien sowie Handel erstmals das Piko Modell der Gartenbahn Diesellok BR 106 präsentiert, welches als komplette Formneuheit das diesjährige Highlight des Sonneberger Modellbahnherstellers in dieser Baugröße ist. Mit Unterstützung der Pressnitztalbahn, dem Erfurter Bahnservice, dem Erfurter Gleisbau sowie der Thüringer Eisenbahn wurden gleich vier heute noch im aktiven Fahrdiensteinsatz befindliche original Loks dieser Baureihe gezeigt und die geladenen Gäste konnten sich von der gelungenen Umsetzung des neuen Piko-Modells im direkten Vergleich mit den großen, in verschiedenen Farbdesigns lackierten Loks überzeugen.

Dem Rollout vorausgegangen war ein Betriebsrundgang, wo man die Fertigung der neuen BR 106 in verschiedenen Stadien verfolgen konnte. Auch die frisch in Kunststoff gespritzten Gehäuse des nun als Variante angebotenen orientroten Modells der früheren DB-Schnellfahrlok BR 103 (das Epoche IV-Design mit dem hellen Lätzchen an den Fronten) warteten schon auf ihre Weiterverarbeitung zu fertigen Modellen.

An das Rollout schloss sich eine Sonderfahrt nach Neuhaus am Rennweg an, wobei jeweils in Lauscha und Ernstthal am Rennsteig kehrt zu machen war. Den aus fünf Wagen gebildeten Sonderzug beförderten zwei V60 DR und eine V100 DB (BR 211), alle drei heute in Privatbahndiensten, im Sandwich über die teils starken Steigungen zum Zielbahnhof, insbesondere zwischen Ernstthal und Neuhaus.

In seiner Rede ging der Piko-Inhaber Dr. René F. Wilfer auch auf die aus seiner Sicht sehr positive Geschäftsentwicklung des Sonneberger Modellbahnherstellers im bisherigen Jahresverlauf ein. Die mit Covid19 seit März verbundenen Einschränkungen hätten viele Modellbahner dazu gebracht, sich wieder intensiver mit ihrem Hobby zu beschäftigen. Auch habe Piko neue Kunden für das faszinierende Hobby gewinnen können. Dies habe dazu geführt, dass Piko zum Stand Ende August mit + 15% deutlich über dem Umsatzniveau des entsprechenden Vorjahres und auch substantiell über den für diesen Zeitraum geplanten Umsatzzahlen liege. Mit einem Anteil von zwei Dritteln bildet Deutschland am Gesamtumsatz das größte Vertriebsgebiet von Piko.

Die Piko Firmengruppe beschäftigt in Vertriebs- und Produktionsfirmen weltweit aktuell über 600 Mitarbeiter und betreibt neben dem Stammwerk in Sonneberg, in dem 173 Mitarbeiter(innen) arbeiten, auch eine eigene Fertigung im Süden Chinas, wo 420 Piko Mitarbeiter(innen) tätig sind.

Corona gehe trotzdem nicht spurlos an Piko vorbei., so Dr. Wilfer. Aufgrund der nach wie vor indifferenten Lage und vor allem unter dem Aspekt des Schutzes der Gesundheit von Kunden und Mitarbeiter(innen) bei Piko habe sich die Geschäftsleitung dazu entschlossen, den nächsten, für Juni kommenden Jahres geplanten „Tag der Offenen Tür“ um ein Jahr, und zwar auf den 18. Juni 2022, zu verschieben.

Unser Bildbogen illustriert den Betriebsrundgang und das Rollout. Mehr zum nun ausgelieferten Lokmodell der BR 106 in analoger Ausführung lesen Sie in zwei Beiträgen im neuen Gartenbahn Profi 6/2020.

Test-Aktion für GBP-Leser

Da purzelt derzeit was in den Karton – Kunststoffteile, frisch aus dem 3D-Drucker. Wozu sie dienen, verraten wir im neuen Gartenbahn Profi 4/2020, der in Kürze in den Aboversand geht und am Mittwoch, 17. Juni, auch im Zeitschriftenhandel erhältlich ist.

Die Bauteile für die Leser-Testsets werden gedruckt.

3D-Druck macht es nicht nur möglich um Bauteile in Kleinserie zu fertigen, er fördert auch den Erfindergeist und lässt eine rasche und preisgünstige Umsetzung von der Idee in ein entsprechendes Produkt zu. Ein solch innovatives Bauteil hat unser Leser Jürgen Pallesche entwickelt. Über seine Erfindung können sich nun exklusiv einige GBP-Leser ihre eigene Meinung darüber bilden: Wir starten eine Test-Aktion und verlosen zehn Test-Sets mit allen benötigten Bauteilen für je vier RhB-Panoramawagen. Die Bauteile dienen zum Austausch an Modellwaggons von LGB oder Kiss. Zehn unserer LeserInnen senden wir das Gratis-Testset zu mit der Bitte, Bauteile ausgiebig in der Fahrpraxis zu erproben und anschließend zu beurteilen. Wie Sie an der Test-Aktion teilnehmen können, erfahren Sie also in wenigen Tagen im neuen GBP 4/2020 ab Seite 66.

Kiss: Harzmallet kommt im Juli

Wenn das Amtsgericht Darmstadt am 15. Juli 2020 die Gläubigerversammlung über die Kiss Modellbahnen GmbH & Co KG eröffnet, läuft in Viernheim das Geschäft schon längst weiter. Die bislang selbstständige Unternehmung Kiss Modellbahnen wird künftig als eine Marke des hessischen Spur 1-Spezialisten Fine Models fortgeführt. Fine Models hat in einem sogenannten Asset Deal die Vermögenswerte der insolventen Kiss Modellbahnen GmbH & Co KG übernommen. In der Schweiz hat sich dagegen ein neues Unternehmen Kiss Modellbahnen Schweiz als GmbH gegründet. Die Projekte in den Baugrößen 0, 1 und 2m werden länderspezifisch aufgeteilt, dabei wird sich Kiss Modellbahnen Deutschland um die anstehenden HSB-Modelle Harzmallet und Brockenlok kümmern.

Und die Harzmallet, so teilte Kiss Modellbahnen Deutschland / Fine Models am 3. Juni mit, befinde sich nun per Schiff von Fernost auf dem Weg nach Europa und werde Mitte Juli zur Auslieferung ab Viernheim erwartet. Von der schon gut verkauften Brockenlok, so ließ Fine Models Geschäftsführer Matthias Martin die Redaktion Gartenbahn Profi am zurückliegenden Pfingstwochenende wissen, werde man voraussichtlich noch ein paar Lokomotiven mehr auflegen als bislang geplant, so dass dieses Modell mit etwas zeitlichem Abstand also erst im Jahr 2021 folgen wird.

Weitere Hintergründe über die Neuorganisation bei Kiss Modellbahnen in deutschland und der Schweiz erfahren die Leser des Gartenbahn Profi in der nächsten Ausgabe 4/2020, die ab Ende kommender Woche im Abo ausgeliefert wird.

Dietz: HSB-Dampflok Fiffi fährt pünktlich ins Osternest

Auf der Nürnberger Spielwarenmesse vorgestellt (siehe GBP 2/2020) – nun sind die 50 aufgelegten Exemplare der HSB-Lokomotive „Fiffi“ bereit, den Saisonstart auf den Gartenbahnanlagen zu übernehmen. Rechtzeitig zu Ostern liefert Dietz Modellbahntechnik aus Höfen im Nordschwarzwald die auf der Spielwarenmesse angekündigte und in Zusammenarbeit mit TrainLine gebaute Dampflok der HSB 99 6102 „Fiffi“ aus. Es handelt sich um eine formtechnisch abweichende Ausführung als Nassdampflok. TrainLine selbst führt die Heißdampf-Schwesterlok „Pfiffi“ 99 6101 im Programm. Das von TrainLine für Dietz gefertigte Basismodell wurde von Dietz komplett mit eigenem G-Decoder, gepulstem Verdampfer und einem allerneuesten Profi-Sound inklusive HiFi-Lautsprecher und Kesselfeuer ausgestattet. Die vorbestellten Exemplare dieser Exklusivserie werden noch vor Ostern ausgeliefert, nur Restexemplare sind noch verfügbar. Sie können derzeit nur online oder telefonisch bestellt werden, die Auslieferung dieser Modelle erfolgt aus Kapazitätsgründen aber erst nach Ostern. www.d-i-e-t-z.de

Neuheitenschau auf Youtube

Nicht beim Händler, nicht auf einer Messe – Märklin präsentiert in diesem Jahr seine Sommerneuheiten der Marken Märklin, Trix und LGB online bei Youtube. Über ein Onlinestreaming haben Modellbahner die Möglichkeit, die Präsentation live mitzuverfolgen. Auch danach kann die Präsentation jederzeit live über den Youtube-Kanal wieder aufgerufen werden. Die Vorstellung beginnt am Donnerstag, 9. Mai, ab 18 Uhr unter der Webadresse www.youtube.de/maerklin-gp

Die Prospekt-Version

Wer dagegen lieber in einem virtuellen Prospekt blättern möchte: Hier gibt es den Sommerneuheiten-Prospekt auch als PDF. RhB-Gartenbahner finden darin die Elektrolok Ge 4/4 III als Werbelok der Zeitung „Blick“ sowie die Ge 4/4 II mit dem Werbemotiv des „RhB-Club“, außerdem sind neue Wagenvarianten für RhB- und historische Sachsen-Züge im Angebot. Zum Download

Piko legt weiter zweistellig zu

Kurz vor Beginn der Spielwarenmesse Nürnberg (30.1.bis 3.2.2019) berichtet der Sonneberger Modellbahnhersteller Piko traditionell über die Umsatzentwicklung des vergangenen Jahres. Danach sei es auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 erneut gelungen, mit einem Zuwachs von 12 Prozent über dem Vorjahresumsatzergebnis abzuschießen. Unter dem Aspekt der positiven Entwicklung von Piko und aufgrund der Tatsache, dass der Modellbahnmarkt auch im letzten Jahr nicht gewachsen ist, konnte der Sonneberger Modellbahnhersteller seine Position als drittgrößter Modellbahnhersteller auf dem europäischen Festland weiter festigen und sogar ausbauen. Zwei von drei Euro setzt Piko in Deutschland um, die größten Umsatzzuwächse mit leicht über 20 Prozent wurden aber im Ausland erzielt. Besonders positiv habe sich das Geschäft in der Schweiz und in den USA entwickelt.

Pressekonferenz bei Piko (von links): Vertriebsleiter Jens Beyer, Inhaber Dr. René F. Wilfer und Marketingleiter Maximilian Gentsch stellten unter den Neuheiten 2019 bereits ein erstes Handmuster der Baureihe 50.35 in Spur G vor.  Foto: Piko

Als wichtigen Baustein dieser erfolgreichen Entwicklung sieht das Unternehmen die gute und stabile Warenversorgung des Handels sowie die termingerechte Auslieferung der angekündigten Neuheiten an. Dazu habe neben der Fertigung in Sonneberg – hier wird das komplette Gartenbahnsortiment produziert – auch das Piko-Werk im südchinesischen Chashan beigetragen, in dem alle N-, TT- sowie ein Großteil der H0-Artikel gefertigt werden.

Erste G-Neuheit des Jahres erscheint bereits im Februar

Vierachsige BR 118 der DR

Für die Spur G kündigte Piko (wie bereits berichtet) die Dampflokomotive BR 50.35 der Deutschen Reichsbahn an. Dort markierte die fünffach gekuppelte Schlepptenderlok den Abschluss des planmäßigen Einsatzes regelspuriger Dampfloks – auf der Wunschliste vieler DR-Gartenbahnfreunde habe sie ganz weit oben gestanden. Zum Herbst diesen Jahres ist die Auslieferung geplant. Bereits zum Februar, gleich nach der Spielwarenmesse, liefert Piko die erste angekündigte Neuheit 2019 aus – die vierachsige Variante der DR-Diesellok Baureihe 118, die es bereits als sechsachsige Ausführung gibt.

Ganz neu im G-Programm von Piko ist eine Funkfernsteuerung zum Einbau in die meisten analogen Lokomotiven, sie ermöglicht eine kabellose Steuerung von Zügen ohne Digital-System.

70 Jahre Piko: Fest im Juni

Im Rahmen der Pressekonferenz wies Geschäftsführer Dr. René F. Wilfer auf den elften „Tag der Offenen Tür“ im Stammwerk Sonneberg am 22. Juni 2019 hin, der in diesem Jahr unter dem Motto „70 Jahre Piko“ steht. Zu diesem Event plant das Unternehmen wieder zahlreiche Aktionen wie eine große Tombola, einen Verkauf von B-Ware sowie, für die Anreise, den Einsatz zahlreicher Sonderzüge.

Märklin fehlen die Arbeitskräfte

Monat für Monat veröffentlicht Märklin seine Lieferterminlisten – für die Marken Märklin, Trix und  LGB. Und manches Modell schiebt sich in diesen Listen immer weiter nach hinten, wird also später ausgeliefert. Der Grund: Märklin kommt mit der Produktion nicht nach, denn die Nachfrage nach den Modellbahnen der Nenngrößen Z bis 2 übersteigt inzwischen die Kapazitäten. Und die lassen sich nicht beliebig ausweiten.

Wie das Handelsblatt am Mittwoch (5.12.) berichtete, fehlen Märklin die Fachkräfte, denn sowohl am Hauptstandort Göppingen als auch im ungarischen Györ sind es Unternehmen der Automobilindustrie und ihrer Zulieferer, die am Arbeitsmarkt als starke Konkurrenten auftreten und den Personalmarkt abfischen. Märklin-Eigner Michael Sieber beklagte gegenüber dem Handelsblatt, dass man in Györ, wohin Märklin die LGB-Produktion verlagert hat, praktisch keinerlei Bewerbungen erhalte. In Györ unterhält Audi eine Fabrik, in deren Umfeld sich viele Zulieferer angesiedelt haben.

Ob sich aus dem Sprung im Auftragseingang, den Märklin zuletzt verzeichnen konnte, auch ein steigender Umsatz erzielen lasse, hänge derzeit von den Kapazitäten der Produktion ab. Vorrang haben nun vor allem Produkte, die für das Weihnachtsgeschäft benötigt werden, denn das wartet nicht. Dagegen hofft Sieber, dass die für die Märklin-Marken wichtigen Sammler „auf neue Modelle auch bis nächstes Jahr warten“, zitiert ihn das Handelsblatt. Wohl auch ein Grund, weshalb das am 30. November in Landquart vorgestellte neue LGB-Modell der Ge 6/6 II erst im Sommer 2019 erscheinen wird.

 

Sommerneuheiten bei LGB

DR-Ow mit Bremsersitz

LGB hat den Fachhandel über die Sommerneuheiten 2018 informiert und ergänzt das Sortiment im Jubiläumsjahr um vier Modelle. Dabei handelt es sich um Farb- bzw. Druckvarianten. Diese Sommerneuheiten sind in einem Ergänzungsprospekt zum Jubiläumsjahr aufgeführt, der auch auf der LGB-Website zum Download bereitsteht.

RhB Coop-Kühlcontainerwagen „Salat“

Aus dem modular aufgebauten Programm zweiachsiger offener Güterwagen sind nun zwei DR-Güterwagenmodelle einzeln erhältlich. Unter der Artikelnummer L41033 bietet LGB den Ow der DR in Ausführung mit Holzwänden und Blechtüren, mit hoher Stirnwand und Handbremse an, unter Art. L41034 wird der Wagen in gleicher Ausstattung, aber zusätzlichem Bremsersitz angeboten, zu je 99,99 €.  Fortgesetzt wird die Serie der Coop-Kühlcontainerwagen für die Rhätische Bahn, das Sommer-Modell (Art. L45899, Preis 179,99 €) trägt als Druckmotiv einen Salatkopf, der Tragwagen erhält eine neue Wagennummer.

Der 2016 neu ausgelieferte Gang Car, ein typischer nordamerikanischer Arbeitswagen (siehe Gartenbahn Profi 6/2016), kommt als jetzt Spaßmobil auf die Gartenbahngleise. Die neue Ausführung in gelber Farbgebung ist beidseitig bedruckt mit lustigen Halloween-Motiven. Das Modell verfügt über eine Digitalschnittstelle, vielleicht gibt es bis zum Herbst von einem der Zubehöranbieter einen passenden Halloween-Decoder-Sound dazu, wer weiß (Art. 20063 Gang Car Halloween, Preis 299,99 €). Die montierten LGB- Systemkupplungen können durch die beigelegten Link-and-Pin-Kupplungen nach amerikanischem Vorbild ersetzt werden.

Vereinzelte Preisanpassungen

Zum 1. Mai passt Märklin auch die Preisempfehlungen einiger weniger LGB-Artikel geringfügig an, es betrifft beispielsweise bei den Loks die Porter-Satteltanklok L24772 (+10 €) oder den Bernina-Oldtimertriebwagen ABe 4/4 L25390 (+20 €).

Piko-Sommerfest am 20. Juni: Eigenes Foto auf Gartenbahnwagen

Am Samstag, 20. Juni, feiert der Modellbahnhersteller Piko den 9. „Tag der Offenen Tür“ am Stammsitz in Sonneberg.

Seit 1999, als zum 50-jährigen Piko-Jubiläum zum ersten „Tag der Offenen Tür“ eingeladen wurde, ist diese im zweijährigen Turnus stattfindende Veranstaltung ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender, zu dem sich jeweils mehr als2015_05_Piko_DSC4047_re 10.000 Freunde der Marke einfinden. Wie Piko bei der Pressekonferenz am heutigen Freitag (12.6.) bekannt gab, haben sich für den 20. Juni bereits über 4.000 Gäste aus ganz Deutschland und den angrenzenden Nachbarländern angemeldet, auch aus den USA und Brasilien.

Erstmals bietet Piko den Besuchern an, einen H0- oder Gartenbahnwagen mit einem Foto von sich sowie einem Textbaustein individuell bedrucken zu lassen und damit ganz persönliche Unikate und Erinnerungsstücke an diesen Tag mit nach Hause zu nehmen. An einer Demoanlage können sich die Besucher auch über das neue digitale Piko „SmartControl“-System informieren und dabei mehr über die digitale Zukunft der Modellbahnsteuerung erfahren.

Von 9 bis 17 Uhr bietet sich den Besuchern die Möglichkeit direkt mitzuerleben, wie Piko Modellbahnen und Gebäudemodelle entstehen. Das Programm umfasst unter anderem:

  • Firmenbesichtigung bei laufender Produktion
  • Sonderverkauf von Piko Produkten, Raritäten und Souvenirs
  • Tombola mit Preisen im Gesamtwert von über 40.000 Euro
  • Limitierte und exklusive Sonderwagen für die Spurgröße H0 und G
  • Malaktion für Kinder, die ihren eigenen Modellbahnwagen gestalten möchten.

Umsatzsteigerungen besonders auf Exportmärkten

Im Vorfeld der Veranstaltung berichete Piko-Chef Dr. René F. Wilfer auch über die Geschäftsentwicklung des laufenden Jahres. Nach den ersten 5 Monaten liege Piko mit einem Plus von 6% über den Umsätzen des entsprechenden Vorjahreszeitraumes und damit auf dem angepeilten Wachstumsniveau. Besonders erfolgreich entwickelte sich der Exportbereich mit einem Plus von 18% über Vorjahresniveau.

Die Gründe für diese positive Umsatzentwicklung in den Auslandsmärkten sind laut Aussage von Dr. Wilfer recht vielschichtig. So verlief der Start der Firma T2M als neuer Piko-Importeur für Frankreich, Belgien und Luxemburg sehr erfolgreich und auch die direkte Betreuung der österreichischen Kunden, einschließlich der Belieferung ab dem Piko-Zentrallager in Sonneberg, sei vom dortigen Markt sehr positiv aufgenommen worden. Auch die eigene Vertriebsorganisation in den USA könne ebenfalls über eine positive Geschäftsentwicklung berichten. Der niedrige Kurs des Euro gegenüber dem Dollar trage hier sicher unterstützend bei, hieß es.