Piko nicht auf der Spielwarenmesse

Piko wird 2023 nicht auf der Spielwarenmesse ausstellen, sondern seine Neuheiten auf den etablierten Publikumsmessen Modellbahn in Mannheim (März) und Intermodellbau in Dortmund (April) präsentieren. Dies teilte Geschäftsführer Dr. René F. Wilfer (Foto) im neuesten Kunden-Newsletter des Unternehmens mit. Obwohl die Nürnberger Spielwarenmesse als bisherige Fachmesse beabsichtige, am Messewochenende den in der Halle 7A versammelten Modellbaubereich für den allgemeinen Publikumsbesuch zu öffnen, werde Piko seine Neuheiten 2023 nicht in Nürnberg vorstellen. Der Kreis der Fachbesucher aus dem Händlerbereich sei zu klein geworden, und mit dieser Ansicht reiht sich der Sonneberger Hersteller in den Kreis derer ein, die ihr Messe-Budget lieber dort investieren, wo der Kontakt zum Endverbraucher im Vordergrund steht.

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Spielwarenmesse öffnet sich im Modellbau

Die Spielwarenmesse sortiert sich neu. Nach zwei Jahren ohne Präsenzveranstaltung haben so manche Veranstalter die traditionsreiche Fachmesse gar nicht mehr auf dem Plan. Andere hingegen halten ihr die Stange, aber mit einem geänderten Konzept. Der Modellbaubereich soll sich im kommenden Jahr 2023 für Endkunden öffnen, Verbraucher sollen sich aus erster Hand über das Neuheitenangebot informieren können. Eine der traditionsreichen Produktgruppen bilden die Bereiche Modelleisenbahnen und Modellbau. Gemeinsam mit teilnehmenden Ausstellern hat der Veranstalter, die Spielwarenmesse eG, die Einführung eines Endverbraucherangebotes beschlossen. Zu den Initiatoren zählen unter anderem die Firmen Noch, Gebr. Faller und Märklin aus dem Modelleisenbahnbereich sowie Tamiya Carson aus dem Modellbau, teilte die Spielwarenmesse am heutigen Montag mit.

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Harz-Mallet 99 5906: neues Modell, Original wird abgestellt

Das wird Harz-Gartenbahner erfreuen: Modelbouw Boerman hat als Neuheit 2022 ein detailgetreues Kunststoffmodell der sogenannten Selketal-Mallet 99 5906 angekündigt. Es wird eine komplette Neukonstruktion des niederländischen Modellbauspezialisten, der bislang mit regelspurigen Güterwagen sowie Rollbockfahrzeugen für die HSB am Markt ist und bislang die Mallet-Modelle von TrainLine verfeinert hat. Bis allerdings das neu 1:22,5-Modell von Boerman auf den Gleisen steht, wird das Original nicht mehr fahren. Wie jetzt bekannt wurde, scheidet die HSB-Mallet 99 5906 Mitte April wegen ablaufender Kesselfrist aus dem aktiven Betriebsdienst aus. Sie soll nach Hasselfelde als Ersatz für die dort hinterstellte Brockenlok 99 7244 kommen, die ihrerseits nun eine neuerliche Hauptuntersuchung (HU) erhalten wird, übrigens die erste

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LGB stellt die Neuheiten 2022 vor: Harzer Schlepptriebwagen T3

Heute hat auch das Haus Märklin und somit die Marke LGB offiziell den Schleier von seinem Neuheitenpaket 2022 gelüftet. Allerdings werden die Neuheiten der High-End-Serie der nicht alle LGB-Freunde überraschen, denn bei Events in den vergangenen Monaten wurden schon die eine und andere Lokomotive ausgestellt. So waren bei der Historik Mobil im August 2021 im Bertsdorfer Lokschuppen Modell der sächsischen IM und der späteren Ausführung als DR-Lok 99.16 zu sehen, und letztere ziert das Titelblatt des jetzt veröffentlichen LGB Neuheitenkatalogs 2022. Langjährigen Lesern des Gartenbahn Profi wird die sogenannte „Sachsen-Fairlie“ nicht ganz unbekannt vorkommen, denn in der Ausgabe 4/2005 stellten wir in einem fünfseitigen Beitrag den Eigenbau als 99 162

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Die Wunschloks in Spur G

Wunschmodelle – ein ganzer Lokbahnhof voll ist da zusammengekommen. Man durfte Wünsche äußern ohne Beschränkungen, und davon machten Leser des Gartenbahn Profi auch regen Gebrauch, obwohl manchem bewusst war, dass sein Wunsch ein Wunsch bleiben wird. Aber, wenn man schon mal Wünsche äußern durfte… Nun haben wir die Wunschlisten ausgewertet und in der Ausgabe 6/2020 die Hitliste der meistgenannten Wunschlokmodelle zusammengestellt. Manche Lok darunter ist nicht neu, denn einige Wunschmodelle hat es als Kleinserie schon gegeben – und taucht dennoch in der Hit-Liste auf, weil sie als preiswerteres und auch erhältliches Großserienmodell gewünscht wird. Den Wunschzettel haben wir für die Veröffentlichung in der Ausgabe 6/2020 in kleine Tabellen unterteilt und

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Piko legt weiter zweistellig zu

Kurz vor Beginn der Spielwarenmesse Nürnberg (30.1.bis 3.2.2019) berichtet der Sonneberger Modellbahnhersteller Piko traditionell über die Umsatzentwicklung des vergangenen Jahres. Danach sei es auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 erneut gelungen, mit einem Zuwachs von 12 Prozent über dem Vorjahresumsatzergebnis abzuschießen. Unter dem Aspekt der positiven Entwicklung von Piko und aufgrund der Tatsache, dass der Modellbahnmarkt auch im letzten Jahr nicht gewachsen ist, konnte der Sonneberger Modellbahnhersteller seine Position als drittgrößter Modellbahnhersteller auf dem europäischen Festland weiter festigen und sogar ausbauen. Zwei von drei Euro setzt Piko in Deutschland um, die größten Umsatzzuwächse mit leicht über 20 Prozent wurden aber im Ausland erzielt. Besonders positiv habe sich das Geschäft in der

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Piko startet mit Ludmilla durch

Mit der sechsachsigen DR-Großdiesellok Baureihe 132 startet Piko Ende März in die neue Gartenbahnsaison und bringt damit schon wenige Wochen nach der Ende Januar beginnenden Nürnberger Spielwarenmesse die Hauptneuheiten im G-Segment in den Handel. Der Regelspur-Klassiker der deutschen Reichsbahn der DDR wird auf Grund seiner sowjetischen Herkunft von Eisenbahnfreunden auch als „Ludmilla“ bezeichnet. Das Modell ist, wie bei PIKO Gartenbahn Loks üblich, für einen digitalen Betrieb vorbereitet, ein nachrüstbarer Sound  mit dem typischen und stilechten Dieselklang des Vorbilds wird ebenfalls erhältlich sein. Die technische Ausführung mit verchromten Radsätzen und kugelgelagerter Treibachsen bleibt bestehen. In den dunkelroten DR-Ausführung als BR 132 wirdd die Lok zum UVP von 449 € bereits Ende

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Regner-Lok wird Modell des Jahres

Den Titel “Modell des Jahres”, der alljährlich von den Lesern der Zeitschrift Eisenbahn Magazin vergeben wird, hat in der Kategorie der Fahrzeuge der Spur 2/2m die Achensee-Zahnradlok der Firma Regner aus Aurach errungen. Das Echtdampfmodell erhielt 22,7 Prozent der Leserstimmen und konnte sich damit vor den Reko-Reisezugwagen der Sonneberger Firma Piko behaupten, für die 20,1 Prozent der Wähler votiert hatten. Auf dem dritten Platz (16,5 Prozent) landete das rhätische Krokodil von Kiss, die Ge 6/6 I als Messing-Metallmodell. Recht erfolgreich konnte sich auch der niederländische Modellbauer Lammert Boermann behaupten, seine veredelte Harz-Mallet 99 5901 / 5902 wurde von 13,1 Prozent der Leser mit einer Stimme bedacht. Eine Echtdampf-Zahnradlok der Achenseebahn

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RhB-Gartenbahnmodelle: ESU startet mit der Marke Pullman

Der Modellbahnhersteller ESU tritt in den Gartenbahnmarkt ein. Am Freitag Abend hob das Unternehmen die eigentlich bis Montag, 26. Januar geltende Sperrfrist auf, nachdem sich in öffentlichen Diskussionen die Hinweise verdichteten, dass das in Neu-Ulm beheimatete Unternehmen nun auch in den Gartenbahnmarkt einsteigt. ESU stellt nämlich nicht nur Digital-Komponenten her, sondern bietet seit einiger Zeit in der Nenngröße H0 digital aufgerüstete Lokomotiven aus eigener Produktion an. Dennoch wird man den Namen ESU am Gartenbahnmarkt nicht finden, denn die neuen Modelle, die zur am kommenden Mittwoch beginnenden Spielwarenmesse vorgestellt werden, tragen den Namen Pullman. Diesen hat sich ESU für sein Fahrzeugsortiment schützen lassen. Die neuen Fahrzeuge (siehe auch Download-Link am Schluss)

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Neue Gartenbahn-Marke startet

Am 28. Januar öffnet in Nürnberg die Spielwarenmesse in Pforten. Für die Modellbahner der Baugröße G hatte sie in den letzten Jahren zunehmend an Attraktivität verloren, denn die Neuheiten der großen Hersteller LGB und Piko sind bereits bekannt, Bachmann setzt seine Trends stets im Sommer auf dem heimischen Markt (kündigte daher für Nürnberg nichts Neues in der Baugröße G an), und kleinere Hersteller sind kaum noch auf der Messe in der Frankenmetropole vertreten. Doch in diesem Jahr gibt es eine große Überraschung: Eine neue Marke für Gartenbahner. Heute informierte das Unternehmen die Fachpresse erstmals über seine Pläne, setzte in seiner Vorabinformation aber zugleich eine Sperrfrist bis zum 26. Januar, die

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