Verbrennungs-Triebwagen auf schmalen Spuren

Hubertus Mertes ist Lesern des Gartenbahn Profi durch seine vielseitigen Modellbauten ein Begriff. Ob Brücke, Lokschuppen oder – wie jüngst – der Bau eines amerikanischen Railbus‘, seine Modellbauten beschreibt er akribisch wie verständlich. Nun hat der Hobby-Modellbahner ein Grundlagenwerk in Buchform geschaffen: die erste zusammenfassende Darstellung der mit Verbrennungsmotoren ausgerüsteten Triebwagen auf deutschen Schmalspurbahnen – zumindest auf jenen, die auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland liegen.

Aufgrund langjähriger Recherchen konnte eine Auflistung der Schmalspurbahnen und der dort eingesetzten Triebwagen erstellt werden. Ohne solche Triebwagen, die schon zu Vorkriegszeit zumindest einen Teil der Zugförderungen von den Dampfloks übernahmen, hätten viele Schmalspurbahnen schon viel früher den Betrieb einstellen müssen. Kurze Firmengeschichten der wichtigsten Hersteller sowie die Vorstellung typischer Triebfahrzeuge sollen dem Eisenbahnfreund und Modellbauer als Einstieg in das Thema Schmalspur-Triebwagen sowie als Anregung für eigene Bauvorhaben dienen. „Verleger Dirk Endisch hat dazu beigetragen, das Buch mit weiteren Fotos und zusätzlichen Informationen aufzupeppen, sodass wir beide mit dem Projekt rundum zufrieden sind“, schrieb uns Hubertus Mertes. Und so finden wir in seinem Buch weitaus mehr als Schweineschnäuzchen, den Fliegenden Spreewälder oder den Sylter Sattel-Triebwagen.

Das Buch ist ab sofort auch im Verlagsshop des Gartenbahn Profi erhältlich.

 

 

Bauteile für Modellbauprojekt T1

Das in der Ausgabe Gartenbahn Profi 6/2018 vorgestellte Modellbauprojekt über einen Eigenbau des Harzer Triebwagens T1 der GHE (HSB 187001-3) hat unter unserer Leserschaft große Resonanz gefunden. Zwischenzeitlich hat die Redaktion – wie im Beitrag angeboten – nicht nur Maßskizzen an Interessenten verschickt. Unser Modellbau-Partner Gerhard Stang, Hersteller u.a. unseres HSB-Fahrradwagens, ist ebenso aktiv geworden und hat in Bezug zum vorgestellten Modellbauprojekt bereits einige kompatible Bauteile entwickelt, die in Kürze in Produktion gehen. Noch im Dezember verfügbar sein sollen verschiedene Bauteile für den Aufbau des Wagenkastens, ebenso die Bodenplatte. Weitere Bauteile sind in Vorbereitung. Da die Bauteile nicht als Ganzes, sondern einzeln angeboten werden, kann jeder Modellbauer sein T1-Projekt nach Belieben unterstützen. Unsere Abbildung zeigt den Triebwagenaufbau in einem Prototypenstadium, die Konstruktion der gerundeten Ecken zu den schmalen Endseiten wird derzeit noch überarbeitet.

Der Vertrieb der T1-Bauteile erfolgt direkt über Gerhard Stang Modellbahn in Mainz (www.schmalspurgartenbahn.de).
Den aktuellen Stand des verfügbaren Teileangebots zum Bau eines Triebwagenmodells  T1 GHE (heute HSB 187001-3) können Sie hier einsehen. Der heute vorwiegend zu Sonderfahrten eingesetzte Original-Triebwagen ist das einzige erhalten gebliebene Triebfahrzeug der ehemaligen Gernroder-Harzgeroder Eisenbahn (GHE).